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       Das kleine Lexikon des elektronischen Publizierens
 
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Enter@ (»at«)
Trennt in E-Mail-Adressen den Benutzername und die Netzadresse: name@ihrname.de

PC-Kombination:
<Strg>+<Alt>+q
Mac-Kombination: <Umschalt>+<alt>+L

EnterAbsatzschaltung
Wird erzeugt durch Betäti-gung der <Eingabe> - Taste; beendet in der Textverarbeitung den aktuellen Absatz und beginnt einen neuen. Dabei werden alle Absatzattribute (wie Absatzabstand, Erstzeileneinzug. . .) verwendet. Die Absatzschaltung darf deshalb nicht mit der Zeilenschaltung verwechselt werden.

EnterAcrobat
Der Softwarestandard von Adobe ermöglicht es, gestaltete Dokumente im PDF-Format programm- und plattform-unabhängig auszutauschen. Dabei bleiben auch die Schrifteinstellungen, Bilder und Formate erhalten, selbst wenn die entsprechenden Schriften nicht auf dem Zielrechner installiert sind. Acrobat ist daher ideal, wenn es darum geht, gestaltete Dokumente elektronisch auszutauschen und zu versenden, ohne auf vorhandene Systeme (Windows, Macintosh), Programme und Schriften Rücksicht nehmen zu müssen. Der Empfänger benötigt zum Lesen dieser Dokumente lediglich den (kostenlosen) Acrobat-Reader. So können zum Beispiel aufwendig gestaltete Broschüren auf CD problemlos elektronisch verteilt werden.

EnterAdobe TypeManager
Programm, das Postscript-Schriften in beliebiger Größe auf dem Bildschirm darstellt (WYSIWYG). Mit Hilfe des Adobe TypeManager ist es möglich, Postscript-Schriften auf einem Nicht-Postscript-Drucker auszudrucken, theoretisch auch auf einem Nadeldrucker. Hilft darüber hinaus bei der Installation und Verwaltung von Postscript-Schriften auf dem PC und Mac.
EnterAnführungszeichen
sind vom Duden für den Schriftsatz vorgeschrieben, aber auf der PC-Tastatur nicht zu finden. Dilettanten verwenden deshalb manchmal, wie bei der Schreibmaschine üblich, das Zollzeichen ("). Könner setzen die korrekten »Gänsefüßchen« so.
Aber Achtung: Benutzen Sie in HTML-Dokumenten nur die »umgekehrten französischen« Anführungszeichen (HTML-Code: §raquo; bzw. §laquo;). Die anderen Anführungszeichen sollten nicht verwendet werden, weil sie sich in einem international nicht genormten Bereich des Zeichensatzes befinden (0128 bis 0159) und man vor allem im Internet nie weiß, was auf dem Bildschirm des Lesers erscheint.
EnterAuszeichnen
Hervorheben einzelner Textteile durch Kursive oder fette Varianten der Grundschrift. Weitere Auszeichnungsformen sind Kapitälchen, Versalien, Unterstreichen oder eine andere Farbe.

ActiveMovie
ActiveMovie ist eine Multimedia Streaming Technologie von Microsoft und ist schon Bestandteil des Internet Explorers bzw. von Windows 98.

ActiveX
ActiveX ist die Abkürzung für eine Programmiersprache, die Microsoft als Antwort auf die Internetprogrammiersprache Java entwickelt hat.

Account
Bezeichnung für die Regelung der Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk oder einer Mailbox. Ein Account enthält dabei in der Regel den Benutzernamen und das Passwort; beide müssen vom Anwender vor Benutzung des Systems eingegeben werden.

Add-on
Im Gegensatz zu einem Add-in handelt es sich bei einem "Add-on" ("Dreingabe") nicht um vorgefertigte Makros und Funktionen, sondern um eigenständige Programme, die aus anderen Anwendungsprogrammen heraus aufgerufen werden können und oft als Teil eines Programmpakets mitgeliefert werden.

Administrator
Bezeichnung für einen Systemverwalter in einem Netzwerk, der uneingeschränkte Zugriffsrechte hat und für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerks zuständig ist.

Alias
Bedeutet soviel wie "auch ... genannt". Siehe Pseudonym.

Anonymizer / Anonymisierer
Theoretisch kann jede Aktion im Internet protokolliert werden. Bei der Navigation hinterlässt der Benutzer eine Vielzahl von Informationen. Mit Hilfe eines Anonymizers wird die Web-Seite nicht direkt übermittelt, sondern über den Anonymizer. Dieser leitet dann die Seite an den Surfer weiter. Allerdings können natürlich Anonymizer selber sehr leicht missbraucht werden.

API
Abkürzung für "Application Programmer's Interface", oder "Application Programming Interface". Programmier- und Anwendungsschnittstelle.

Applet
Damit sind Programme gemeint, die z.B. in der Programmiersprache Java entwickelt wurden und in Verbindung mit einem Java-fähigen Browser eingesetzt werden.

ASP
1.) Abkürzung für "Active Server Pages". Ein Microsoft-Konzept für dynamische Webseiten, deren Inhalt serverseitig generiert wird.
2.) Abkürzung für "Applikations-Service-Provider". Ein Geschäftsmodell, um Anwendungsprogramme über das Internet zu vermieten.

Avatar
Beim Online-Chat wird ein spezieller Name, Nickname oder auch Handle genannt, benutzt, um sich von anderen Personen zu unterscheiden. Mit dem Aufkommen der 3D- und VRML-Welten hat der Avatar diese Rolle übernommen. Ein Avatar ist eine grafische Repräsentation, die eine Person auswählen kann, um sich in den Welten von anderen zu unterscheiden. Avatare gibt es in allen möglichen Formen, z.B. als Mensch, Tier oder als irgendein anderes Objekt. Weil niemand so aussieht wie ein Avatar, sollte man die Repräsentation wählen, mit der man am liebsten mit andern chatten will.

EnterAnimation
ist eine bewegte Grafik in elektronischen Dokumenten wie z.B. auf Internetseiten oder auch sehr häufig auf CDs.
EnterAntialiasing
ist ein Verfahren, um auf dem Bildschirm »Treppenstufen« (Pixelbildung) bei Text und Grafik durch eine bewußt herbei-geführte Unschärfe zu »entschärfen«.
Manche Drucker verwenden diesen Trick, um eine höhere Auflösung vorzutäuschen und somit ein besseres Druckergebnis zu erzielen.
EnterAntiqua-Schrift
ist eine Schrift mit Serifen und unterschiedlicher Stärke der Linien, die auf das römische, in Stein gemeißelte Alphabet zurückgeht. Sie wird deshalb im angelsächsischen Sprachraum als »Roman« bezeichnet. Weitere Schriftgruppen sind die Grotesk-Schrift, die Egyptienne (wie die Rockwell, eine Kombination aus Antiqua und Grotesk), die politisch belastete Fraktur und, nicht zu vergessen, die Schreibmaschinen-Schrift.
EnterAuflösung
bezeichnet man die Drucker- und Bildschirmauflösung: Digitale Bilder und Zeichen werden auf dem Bildschirm und von Druckern aus einzelnen Bildpunkten (Dots) zusammengesetzt. Die Auflösung besagt, ob dafür wenige grobe Punkte oder viele feine Punkte verwendet werden; sie wird in dpi (Dots per Inch) gemessen. Laserdrucker haben eine Auflösung von 300, 600 oder 1200 dpi, dabei sind Zacken an den Kanten der Zeichen noch zu erkennen (»Treppenstufen«). Belichter hingegen haben sehr hohe Auflösungen von 2400 dpi und mehr. Auf dem Bild-schirm entscheidet die Auflösung über Qualität und Lesbarkeit der Bildschirmanzeige. Grafik-Auflösung: Bitmap-Grafiken werden in Form einzelner Bildpunkte gespeichert. Bei niedriger Auflösung sind diese Punkte als Treppenstufen (bei Betrachtung durch eine Lupe auch auf hochauflösenden Ausgabegeräten) zu erkennen.
Beim Speichern einer Bitmap-Grafik oder dem Rastern eines Fotos kann man meist eine bestimmte Auflösung einstellen und so die Qualität beeinflussen; allerdings wächst die Dateigröße im Quadrat mit der Auflösung.
EnterAusrichtung
Anordnung des Textes als linksbündiger, rechtsbündiger oder zentrierter Flattersatz oder Blocksatz.
EnterAutorensystem
ist im Multimediabereich ein Entwicklungswerkzeug, mit dem auf Basis eines »Drehbuches« Text-, Bild- und Tonelemente zusammengestellt werden.
ActiveX
Von der Firma Microsoft http://www.microsoft.com entwickeltes Programmobjekt, welches ähnlich wie Java-Programme innerhalb einer Web-Seite ausgeführt werden kann und damit die dynamischen Gestaltungsmöglichekteikeiten von HTML deutlich erweitern.

Absatz
Über die Satzgröße hinausgreifende, inhaltlich relativ abgeschlossene Einheit innerhalb eines Textes, typografisch gekennzeichnet meist durch Einzug (optisches Geviert) am Anfang und Freiraum am Ende. In Textverarbeitungs- und DTP-Programmen mit der Return-Taste erzeugt. [Mehr Information]

Akkolade
Geschweifte Klammer, Nasenklammer { }; in älterer Typografie auch als horizontale Linie bei der Gestaltung von Tabellen; Parenthese.

Akzente
Zusätzliche grafisch distinktive Elemente der Buchstaben, die Betonungs- oder Aussprachehinweise geben. Man unterscheidet Akut (Áá, Éé, Íí, Óó, Úú, Ýý), Gravis (Àà, Èè, Ìì, Òò, Ùù), Zirkumflex (Ââ, Êê, Îî, Ôô, Ûû), Cedille (Çç), Trema (Ëë, Ïï, ÿ), Tilde (Ññ, Õõ) und Hacek (Šš). Morphologisch können also die deutschen Umlaute als Kombination von A/a, O/o, U/u und dem Trema gesehen werden. Im DTP als Sonderzeichen bezeichnet.

Alinea (a linea = von der Zeile)
Neue Zeile; erste Zeile eines neuen Absatzes, optisch meist durch einen Einzug gekennzeichnet. Kommt eine solche Zeile beim Umbruch ans Ende einer Kolumne zu stehen, spricht man von einem
„Schusterjungen“.

Apostroph
Auf Höhe der Oberlänge stehendes, kommaförmiges Zeichen. Dient im Deutschen als Auslassungszeichen für einen oder mehrere Buchstaben und zur Markierung des Genitivs von Namen, die auf s, ss, ß, tz, z, x
enden und kein Artikelwort bei sich haben. Innerhalb eines Wortes ohne Zwischenraum. Am Wortende folgt etwas weniger Zwischenraum zum nächsten Wort als normal (Luidl 1989).

ASCII-Code
(= American Standard Code for Information Interchange); 7-bit Codierung für 128 Zeichen, enthält nicht die europäischen Sonderzeichen; diese sind durch den 8-bit-ASCII-Code eingeschlossen, allerdings länder- und herstellerspezifisch, was bei Konvertierung berücksichtigt werden muß; vgl. ANSI-Code.

asymmetrische Typografie
Typografisches Gestaltungsprinzip, bei dem einzelne Textelemente bzw. Textblöcke um den Balancepunkt so in Gruppen angeordnet werden, daß „Zwei-“ oder „Dreiklänge“ entstehen; anaxialer Satz.

Austreiben
Textelemente einer Zeile durch starkes Spationieren der Buchstaben- und Wortabstände auf eine gewünschte Breite bringen (vgl. automatisches Letterspacing). Ebenso wird das Vergrößern der Zeilenabstände (Durchschuß) zwecks Füllung der Seite als A. bezeichnet; vgl. Ausschließen.


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