| Backslash
(\)
Umgekehrter Schrägstrich (engl. »slash«),
er gehörte früher zum täglichen Brot
aller PC-Anwender. Eingabe: <ALT>+92.
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Beamer
ist ein Datenprojektor. Ein Gerät, mit dem
man Bildschirmdaten (oder auch Videobilder) an eine
Wand projeziert. |
| Belichter
ist ein Gerät zur Erzeugung hochwertiger
Druckfilme. Er stammt ursprünglich aus dem Fotosatz
und funktioniert im Prinzip wie ein Laserdrucker; während
ein Drucker Toner auf das Papier überträgt,
»schreibt« beim Belichters ein Laserstrahl
Text und Grafik auf lichtempfindliches Filmmaterial
(Film, Fotopapier, Druckplatten). Das ermöglicht
eine wesentlich höhere Auflösung. Fotosatz-
und Diabelichter arbeiten in der Regel mit Postscript
und können deshalb Daten aus beliebigen Programmen
und unterschiedlichen Systemplattformen verarbeiten.
Die Belichtung solcher Daten wird von zahlreichen Servicebetrieben
und Druckereien angeboten.
|
Beschnittzeichen
werden bei 90% aller Druckproduktes benötigt,
da das Papierformat beim Druckvorgang größer
ist als das Endformat. Erst nach dem der Druckvorgang
abgeschlossen ist wird auf das endgültige Format
geschnitten. Dabei orientiert sich der Drucker an den
Beschnittzeichen. |
Bézierkurven
sind durch Ankerpunkte definierte Kurve
einer Vektor-Grafik (nach dem französischen Mathematiker
Pierre Bézier). Grafikformate |
Bitmap
Grafik oder Schrift, die aus einzelnen Punkten
aufgebaut ist. Grafikformate, Auflösung |
BMP
(Bitmap)
ist ein von Microsoft unter Windows eingeführte
Grafikformat und unterstützt eine große Palette
mit bis zu 16 Millionen Farben. |
Browser
Ein Programm, um Texte und Grafiken lesbar auf dem Bildschirm
darzustellen. Wird vor allem für HTML-Dokumente
benötigt. Beispiele dafür sind der »Explorer«
von Microsoft oder der »Navigator« von Netscape,
den Sie gerade benutzen. |
| Backbone
Ein Netz auf der obersten Ebene eines hierarchischen
Netzwerks. Diese Hauptleitung wird auch als Rückgrat
des Internet bezeichnet. Ein Backbone-Computer ist ein
zentraler Rechner, der in der Lage ist, zum Beispiel
alle Mailadressen entweder aufzulösen (also eine
Route bzw. einen Weg zu einer Adresse zu finden) oder
definitiv festzustellen, dass es sich um eine ungültige
Adresse handelt. Backbone-Computer arbeiten mit höherer
Geschwindigkeit und Bandbreite als die Computer niedrigerer
Hierarchien. |
| Bandbreite
Bezeichnet technisch die in Herz (Hz) gemessene Differenz
zwischen der höchstmöglichen und niedrigstmöglichen
Frequenz. Bei einer Datenübertragung ist damit
die Übertragungsleistung eines Leitungssystems
gemeint und wird in Bit/s angegeben. Sollte die anfallende
Datenmenge die Leitungsgrenzen überschreiten, so
wird die Kommunikation entweder sehr langsam, oder bricht
ganz zusammen. |
| Batch-Dateien
In Batch-Dateien werden Befehle oder Programmaufrufe
gespeichert, die bei Aufruf der Datei abgearbeitet werden
(wie am Stapel, engl. batch). Unter DOS haben Batch-Dateien
die Endung .bat. |
Baudrate
Sie ist die Bezeichnung für die Geschwindigkeit
bei der seriellen Datenübertragung. 1 BAUD = 1
Bit/s. |
| BeOS
Ein Betriebsystem, von Be Inc. entwickelt, das auf Power
PCs und Intel x86 Prozessoren läuft. Obwohl es
kleiner als moderne Betriebssysteme ist, mangelt es
bei BeOS nicht an Features: GUI (= Graphical User Interface
=> grafisches Benutzerinterface), Multitasking, Multithreading
und SMP. |
Beta-Version
"Beta-Version" ist die Bezeichnung für
eine bereits lauffähige, aber noch nicht für
den Vertrieb freigegebene neue Version einer Hardware
oder Software. |
| Betriebssystem
Ohne "Betriebssystem" können PCs nicht
existieren. Die hauptsächliche Aufgabe von Betriebssystemen
ist grundsätzlich das Verwalten von Speicher jeglicher
Art: Hauptspeicher, Speicher auf Datenträgern (Diskette,
Festplatte, CD-ROM,...). |
Binär
Binär wird im Zusammenhang mit Zahlensystemen gebraucht
und bezeichnet ein System, das nur zwei Zahlen, nämlich
1 und 0, kennt. Daneben ist auch der Ausdruck "duales
System" gebräuchlich. (Computer: 1 = Strom
an; 0 = Strom aus) |
| Binärdateien
Bezeichnet eine Datei, die nicht nur druckbare Zeichen
enthält (Textdatei), aber beispielsweise Programmdateien,
Grafiken oder Archivdateien. Der Versand von Binärdateien
in eigentlich textorientierten Bereichen des Internets
(Newsgroups, E-Mail) erfordert einige technische Finessen,
etwa eine UUE-Kodierung. |
BIOS
Die Abkürzung "BIOS" steht für "basic
input/output system" (deutsch: "grundlegendes
Ein-/Ausgabesystem"). Sie ist zumeist das Mittlerprogramm
zwischen Software und Hardware, z.B. wenn die Zeit abgefragt
wird. |
| Bit
Abkürzung für "Binary Digit". Ein
Bit ist die kleinste Informationseinheit im binären
Zahlensystem. Es kann entweder den Wert 0 oder 1 annehmen.
8 Bit werden zu einem Byte zusammengefasst. |
Bits/s
Abkürzung für Bits pro Sekunde, auch: BPS
(Bits Per Second). Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit,
etwa eines Modems. Acht Bits/s entsprechen einem Zeichen
(Byte) pro Sekunde. |
| Bluetooth
Bluetooth ist ein Standard für die Funkübertragung
von Daten über eine Entfernung von bis zu zehn
Meter. Die Daten werden mit 1 Megabit pro Sekunde übertragen.
Bluetooth soll die Infrarot-Technik ersetzen. |
BNC
Abkürzung für "Bayonet Neill Concelmann",
"Baby-N-Connector", "Bayonet-Navy-Connector",
bzw. "British-Naval-Connector". Hochfrequenz-Verbindungstechnik,
über die z.B. Netzwerke, oder hochauflösende
Monitore an Computer angeschlossen werden. |
Bleisatz
ist die älteste Satztechnik für den
Hochdruck (Buchdruck), die auf Johannes Gutenberg zurückgeht.
Ursprünglich wurden alle Zeilen und Spalten aus
einzelnen Lettern manuell zusammen-gesetzt, die nach
dem Druck beliebig oft wiederverwendet werden konnten.
Der Maschineller Bleisatz wurde durch die Linotype-Zeilengußmaschine
(Ottmar Mergenthaler, 1886) möglich. Hier wurden
vollständige Zeilen aufgebaut und dann in Blei
gegossen; nach dem Druck wurde der Satz wieder eingeschmolzen
und das Blei wiederverwendet. Viele heute noch gebräuchliche
typografische Begriffe und Regeln stammen aus der Zeit
des Bleisatzes. |
Blindtext
ist mehr oder weniger ein sinnloser Text, der
lediglich einen bildlichen Eindruck vom Erscheinungsbild
einer Schrifteingabe geben soll: An dieser Stelle kommt
später ein Text! Es wird Häufig beim Layouten
genommen wenn der endgültige Text noch nicht vorliegt. |
Blitzer
nennt man die Paßungenauigkeit der einzelnen
Farben beim Mehrfarbendruck. |
Blocksatz
Die Zeilen laufen über die volle Spaltenbreite
und erfordert einen hohen Aufwand bei der Silbentrennung,
da ansonsten unschöne große Wortzwischen-räume
entstehen. Ein guter Satz vermeidet jedoch mehrere Trennungen
direkt hintereinander, goße Wortzwischenräume
und das Trennen kurzer Silben. |
Bold
Englische bzw. computerdeutsche Bezeichnung für
einen Schriftschnitt, den der Setzer als »Halbfett«
bezeichnet. Der fette Schriftschnitt heißt im
angelsächsischen Sprachraum Extrabold. |
Bruchziffer
Besteht eigentlich aus zwei Ziffern, von denen die eine
an der Oberkante, die andere an der Grundlinie der Zeile
orientiert ist. Kompliziertere Brüche können
Sie zum Beispiel mit dem Formel-Editor von Word erzeugen. |
Bund
ist die Bezeichnung für den jeweils inneren Rand
bei doppelseitigen Dokumenten wo das gebunden wird.
In der Regel asymmetrisch, d.h. der innere Rand ist
größer als der äußere. Dies ermöglicht
ein leichteres Abheften der Dokumente |
Balancelinie
Vom Seitenverhältnis des Papierformats abhängige
imaginäre Linie als Gestaltungshilfsmittel, um
die herum bei symmetrischer Typografie leichte und schwere
Textgruppen ausbalanciert werden. |
| Bastardschriften
Schriften, die charakteristische Merkmale zweier Schriftklassen
vereinen und daher nicht eindeutig zugeordnet werden
können, z.B. Mischungen
aus Antiqua (3) und Fraktur; in der Regel keine historisch
gewachsenen Schriften, sondern Kreationen von Schriftzeichnern
und -designern. |
Begriffszeichen
auch Logogramm/Logograph; Zeichen wie &, §,
%, $ etc.; dazu gehören prinzipiell auch Grad-,
Zoll-, Minuten- und Sekundenzeichen. Zwischen ihnen
und der vorausgehenden oder folgenden Ziffer ist
ein Abstand („nonbreaking space“ ANSI 0160)
einzufügen; außerdem dürfen beide am
Zeilenende nicht voneinander getrennt werden. |
| Blindmaterial
Im Bleisatz alles nichtdruckende Füllmaterial aus
Blei, niedriger als die Lettern, zur Darstellung leerer
Räume (Wortabstand, Zeilenabstand, Spaltenzwischenraum
etc.); Spatien, Viertel-, Drittel-, Halbgevierte,
Gevierte, Quadraten, Regletten, Stege, Zwischenschlag. |
Blockade
Im Bleisatz eingefügte, mit dem Letterfuß
nach oben stehende Buchstaben als „Platzhalter“
für im Manuskript unlesbare oder noch nicht feststehende
Textelemente (z.B. Zahlen). Dadurch sollten der Korrektor
oder der Autor beim Korrekturlesen auf solche Stellen
aufmerksam gemacht werden. |
| Blocksatz
(„ausgeschlossener Satz“)
Im DTP eine Satzart, bei der alle Zeilen von gleicher
Länge sind und links und rechts eine geschlossene
Linie bilden. Dies wird erreicht durch variierende Wortabstände
und Trennungen oder das für europäische Typografie
nicht empfehlenswerte automatische Letterspacing. Ursprünglich
wurde mit B. eine typografische Stilrichtung nach 1900
bezeichnet, bei der alle Textelemente durch Austreiben
oder Hinzufügen von Schmuckelementen in Blockform
gebracht wurden; im Bleisatz hieß Blocksatz Glatter
Satz (vgl. Flattersatz). Gutenberg erzielte den für
seine Zeit revolutionären Blocksatz unter Beibehaltung
konstanter Wortzwischenräume durch unterschiedliche
Buchstabenbreiten und Abkürzungen. Als Sonderform
des Blocksatzes könnte man den in DTP- Programmen
erzeugbaren Form-/Konturen- oder Silhouettensatz ansehen,
bei dem die Satzkante einer Bildsilhouette folgt. |
Bodytext,
Body Text
Im DTP das Grundtag (Absatzformat) im Default für
die große Textmenge, in etwa dem Grundtext der
Bleiära in Brotschrift vergleichbar. |
| Bogen
1. Das zu bedruckende Papier, rechteckig in einer bestimmten
Größe zugeschnitten (kleinste Größe
39 x 55 cm, größte 50 x 70 cm); in Europa
in der Regel in einem DIN-Format.
2. Druckbogen.
3. Im DTP: Bogenförmig gesetztes Textelement. |
Bogensignatur
Kleiner Vermerk (in 6-Punkt-Schrift) am unteren Rand
des Druckbogens, enthält – außer beim
Titelbogen – die Numerierung des Bogens in arabischer
Ziffer (Bogenziffer) und evt. in Kurzform Verfasser-
und Titel-
angabe. Normalerweise steht auf der ersten Seite des
Schöndrucks die Bogenziffer als Prime, auf der
dritten Seite zur Kennzeichnung des Widerdrucks die
gleiche Ziffer mit einem Stern als Sekunde. Ausschießen. |
| Brotschrift
Schriften in Lesegrößen für den Mengensatz,
aus denen vor der Erfindung der Setzmaschine Legionen
von Handsetzern den Grundtext von Zeitungen und Werken
setzten und damit ihr Brot verdienten.
Ggs. Akzidenzschrift, Auszeichnungsschrift. |
Bürokommunikation
Teilbereich der Wirtschaftskommunikation, eines der
Hauptanwendungsgebiete von DTP; kennzeichnend ist der
Trend zur inadäquaten Verwendung von Druckschriften
bei gleichzeitiger Beibehaltung von Gestaltungsprinzipien
der Schreibmaschine;
dicktengleiche Schriften, dicktenindividuelle Schriften.
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| Byte
Kunstwort aus "bit" und "eight",
also "acht Bits", zur Bezeichnung einer Informationseinheit,
die sich aus acht Bits zusammensetzt. Es gibt genau
256 (zwei hoch acht) Kombinationsmöglichkeiten
dieser acht Bits und genau so viele ASCII-Zeichen. (1024
Byte = 1 KB (Kilobyte), 1024 KB = 1 MB (Megabyte)).
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Browser
Ein Browser ist eine Software, die das Bewegen im WWW
sowie die Anzeige der Daten ermöglicht. |
| Bookmark
Bookmarks werden dazu verwendet die Server-Adresse einer
Web-Seite zu speichern, um sie für den späteren
Gebrauch parat zu haben. Im Internet Explorer auch Favoriten
genannt. |