| Dickte
Bezeichnet die Breite eines Schriftzeichens
(Buchstaben) mit seinem Linken und rechten nichtdruckenden
Freiraum. In elektronischen Satzprogrammen ist dieser
Wert beliebig veränderbar man nennt die auch die
Laufweite.
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dpi
(Dots per Inch) ist die Maßeinheit
für die Auflösung von Druckern und Belichtern,
zu deutsch Punkte pro Zoll |
| Druckerschrift
ist die Schrift, die in einen Drucker
fest eingebaut und daher immer verfügbar ist, im
Gegensatz zu Softfonts, die bei Bedarf in den Speicher
des Druckers geladen werden müssen.
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DTP
Desktop Publishing nennt man das profesionelle
Setzen und Gestalten von Bild-, Text- und Grafikelementen
am Computer.
Marktführend war und ist hier der Appel-Computer
mit seiner Vielseitigkeit und extrem hohen Geschwindigkeit.
Das weit verbreitetst DTP-Programm ist Quarkexpress. |
Durchschuß
ist der Zwischenraum zwischen den Zeilen
eines Textes. Der Begriff stammt aus dem Bleisatz, bei
dem Bleiplättchen zwischen die einzelnen Zeilen »geschossen«
wurden. |
Druckertreiber
Eine Datei, die den Computer mit Informationen über
den Drucker versorgt (Schriften, Papierformat, evtl. Farben)
und die Befehle, die der Computer an den Drucker schickt
und in dessen »Sprache« übersetzt. Der
richtige Druckertreiber ist also die Voraussetzung dafür,
daß PC und Drucker miteinander kommunizieren können. |
| Dateitransfer
Übertragen einer Datei von einem Computersystem
auf ein anderes. |
| Datenkompression
Verfahren zur verlustfreien Datenreduzierung
zur Erhöhung der effektiven Übertragungsgeschwindigkeit
von Modem zu Modem. Gängige Normen sind MNP5 und
V.42 bis für Kompressionsraten von 2:1 bis 4:1.
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| DFÜ-Netzwerk
Modul in Windows 95 und WindowsNT, das den PC per Modem
oder ISDN-Karte mit einem anderem Netzwerk verbindet.
Das DFÜ-Netzwerk ist eine Möglichkeit für
Windows 95/NT-Anwender, Verbindung zum Internet zu bekommen.
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DHCP
DHCP ist die Abkürzung für "Dynamic Host
Configuration Protocol". Das DHCP weist den angeschlossenen
PCs (Clients) aus einem festgelegten Bereich von IP-Adressen
automatisch IP-Adressen zu und spart so viel Konfigurationsarbeit
bei größeren Netzwerken. Neben den IP-Adressen
erhält ein Client auch zusätzliche Informationen,
wie z.B. die Adresse des Gateways (Router) und die Adresse
eines zuständigen Name-Servers (DNS). |
| DHTML
Dynamische Erweiterung von HTML. |
DNS-Server
Jeder Rechner im Internet verfügt über eine
eindeutige IP-Adresse, die aus vier Zahlen nach dem
Muster 123.123.123.123 besteht. Damit sich Internetanwender,
die zum Beispiel zu einem bestimmten Rechner im WWW
gelangen möchten, sich nicht die Nummern merken
müssen, sind vielen IP-Adressen auch numerische
Bezeichnungen, wie etwa "www.Netzwelt-KaLi.de"
zugeordnet. Ein DNS-Server enthält eine Datenbank
all dieser Zuordnungen und wird automatisch bei der
Eingabe einer Klartext-Adresse nach der dazu passenden
IP-Adresse gefragt. |
| Domain
Ein bestimmter Netzknoten z.B. http://www.paedagogik.uni-Duisburg.de.
Die Hierarchie ist von hinten nach vorn abnehmend: Deutschland,
Uni-Duisburg Fachbereich Pädagogik. http und www
stehen für Übertragungsprotokoll und Netz
. |
| Durchsatz
Genauer: Datendurchsatz; bezeichnet die Datenmenge eines
Modems, die pro Zeiteinheit tatsächlich übertragen
wird, gemessen in Bit/s. |
| Default
Im DTP die voreingestellten typografischen Werte, oft
als Stylesheet oder Format automatisch aktiviert. Da
sie in der Regel von Programmierern rechnerisch ermittelt
und festgelegt wurden, folgen sie
nicht optischen Gesetzen (z.B. alle Ränder 1 inch)
und müssen abgeändert werden, um typografisch
zufriedenzustellen. |
Dithering
ist die englische Bezeichnung für das Rastern |
Digitaldruck
ist die allgemeine Bezeichnung für das Druckverfahren,
bei denen die Informationen vom Computer auf das Papier
gebracht werden, ohne eine Druckvorlage zu erstellen.
Dazu gehört im Prinzip jeder PC-Drucker oder digitale
Farbkopierer. Digitaldruck im engeren Sinne verbindet
die Technologie des Farbdruckers mit der Mechanik einer
Druckmaschine und erreicht fast die Qualität wie
farbiger Offsetdruck, ist bei kleinen Auflagen aber wesentlich
preisgünstiger. |
Druckdatei
entsteht immer beim Drucken einer Seite, man kann
diese Datei auch in einer besonderen Datei (die .ps).
Diese Datei kann auf Diskette oder per Modem zu einem
externen Dienstleistungs-unternehmen gesandt werden, das
die Daten dann direkt auf einem hochwertigen Drucker oder
Belichter ausdruckt, ohne die Originaldatei zu öffnen.
Dort können die Dateien allerdings nicht mehr bearbeitet
werden. |
Divis
(-) Bindestrich, Trennungsstrich. Bei
Kuppel-Wörtern wird ein Bindestrich ohne Zwischenräume
gesetzt. Der Bindestrich ist kürzer als der Gedankenstrich. |
Druckvorlagen
werden Dokumente bezeichnet, die in der Druckerei
abgegeben werden, wenn ein Dokument gedruckt werden soll.
In der Regel sind das die zu fertigen Seiten Montierte
Texte, Bilder und Grafiken. Von Druckvorlagen auf Papier
müssen für den Offsetdruck zunächst Filme
erstellt werden, von denen dann die Druckplatten kopiert
werden. Digitale Druckvorlagen werden von Belichtern direkt
auf Film oder die Druckplatte belichtet. |
| Demi
Bold
Engl. Zusatz bei Fontnamen; halbfetter Schriftschnitt,
auch Semi Bold; im DTP häufig nur als Bold bezeichnet. |
| diakritische Zeichen
Striche, Punkte, Häkchen etc. über oder unter
einem Buchstaben, die Aussprachehinweise geben. In einigen
europäischen Sprachen fester Teil der Buchstaben;
Akzent, Sonderzeichen. |
| Didot
Französische Familie von Druckern und Schriftgießern,
die unter Napoleon I. ihren Einfluß fast auf ganz
Europa ausdehnte. Firmin Didot schuf eine Klassizistische
Antiqua, die Didot-Antiqua; Didot-Punkt. |
Didot-Punkt
Das von dem französischen Schriftgießer Pierre
Simon Fournier um 1735 erfundene Maßsystem wurde
um 1785 von der Schriftgießerei Didot auf der
Basis des französischen Fußes (Pied de roi
= 864 Punkte)
verbessert und fand in ganz Europa Verbreitung. 1879
wurde es von dem Berliner Schriftgießer Hermann
Berthold auf den 2660sten Teil eines Meters festgelegt
(1000 mm = 2660 Punkt, 1 mm = 2,66 Punkt,
1 Punkt = 0,37597 mm, heute auf 0,375 mm abgerundet.
Typografisches Punktsystem, Typometer. |
| DIN-Formate
Papierformate, deren Seiten im Verhältnis 1 zu
Wurzel aus 2 stehen, was eine verlustfreie Teilung ermöglicht.
Ausgehend von 1 qm Flächeninhalt erhält man
DIN A0 (841x1189 mm), dann DIN A1 (594x841 mm), DIN
A2 (420x594) etc. Das im DTP-Bereich wohl am häufigsten
gebrauchte Format ist in Europa DIN A4 (210x297 mm). |
diplomatischer
Satz
Die zeichen- und zeilengetreue Übertragung von
hand- und maschinengeschriebenen sowie (älteren)
typografischen Texten zwecks Nachahmung in Schriftsatz;
kommt besonders im wissenschaftlichen)
Werksatz vor. |
| Duktus
Ursprünglich durch die Federführung des Schreibers
entstandener Ausdruck der Schrift als Wechsel von feinen
und fetten oder gleichstarken Buchstaben-strichen; auch
bei typografischen Schriften ist damit der charakteristische
Wechsel von Strichen verschiedener oder gleicher Stärke
gemeint; D. ist ein Kriterium beim Schriftmischen; vgl.
Anmutung |
| Dot
Der kleinste auf dem Bildschirm oder vom Drucker darstellbare
Bildpunkt, aus dem sich Schriftbild wie Abbildungen
zusammensetzen; dpi. |
| Druckvorlage
Fertig gestaltete Seite einer Publikation (im DTP oft
als Laserausdruck), nach der der Film bzw. die Druckplatte
für den Offsetdruck angefertigt wird. |
Dummy
Wirklichkeitsgetreue Attrappe, Aufmachungsmuster (z.B:
eines Buches); Layout. |