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       Das kleine Lexikon des elektronischen Publizierens
 
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EnterFarbauszug
ist die Teilung der einzelnen Farben eines Bildes. Dieser Farbauszug auf Film wird für die erstellung der Druckplatten im Mehrfarbendruck benötigt, beidem sich jedes Bild und jede Farbe aus den vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Black zusammenstellt

EnterFarbmodelle
Zur Beschreibung von Farben gibt es zwei verschiedene Modelle: Für Lichtfarben, wie sie der Bildschirm erzeugt gibt es die die RGB-Farbskala. Je mehr Farbe/Licht zusammengemischt wird, desto heller wird der Farbton bis hin zum Weiß dies nennt man additive Mischung.
Für Druckfarben die CMYK-Farbskala gilt je mehr Farbe zusammengemischt wird, desto dunkler wird der Farbton bis hin zum Schwarz dies nennt man additive subtraktive Mischung.

EnterFotosatz
Schriftsatz-Technik, die in den vergangenen 20 Jahren den Bleisatz abgelöst hat. Die älteren Fotosatz-Maschinen hatten mechanische Schriftträger, zum Beispiel rotierende Schriftscheiben; die Schriftzeichen wurden im Belichter durch einen Lichtstrahl auf lichtempfindlichen Film projiziert. Gesteuert wurden die Belichter von Terminal-Arbeitsplätzen mit speziellen Satzrechnern.
Heute liegen die Schriften als digitalisierte Fonts vor, und die Satzrechner wurden von Personalcomputern abgelöst, die mit dem Belichter über die Seitenbeschreibungs-sprache Postscript kommunizieren

EnterFadenzähler
war einnst ein nicht wegzudenkendes Utensil in der Druckbranche und wurde zum ermitteln der Druckweite/Pixel benutzt.

Fake
Falsche Identität, Fälschung, verstößt gegen Netiquette

FAQ´s
Frequently Asked Questions (= häufig gestellte Fragen). Homepages, Foren und Newsgroups bieten oft diese Fragen- und Antwortlisten. Häufig gestellte Fragen zu einem bestimmten Thema werden beantwortet.

Fifo
Ein Fifo Baustein (First in, first out) ist ein Datenpuffer, der bei schnellen Übertragungen für Sicherheit sorgt. Der PC muss ein ankommendes Byte nicht sofort verarbeiten, sondern kann warten, bis der Fifo voll ist. Es gehen also keine Daten verloren, wenn der Rechner nicht unmittelbar reagieren kann. Der im PC am meisten verwendete UART vom Typ 16550A hat einen Fifo von 16 Bytes.

File-Server
Zentraler Computer (Server) im Netzwerk, auf dem die Netzwerksoftware geladen ist und auf dem sich zentrale Daten befinden, die für die angeschlossenen Arbeitsstationen (Clients) zugänglich sind.

Firewall
Schutz eines Rechners oder lokale Rechnernetze gegen unbefugte Zugriffe von außen (z.B. aus dem Internet). Eine Sicherheitseinrichtung, die von vielen Firmen oder Organisationen zum Schutz ihrer Systeme und Daten gegenüber unbefugtem Eindringen (Personen oder Viren) errichtet werden. Firewalls oder Bastion-Hosts verhindern im Alarmfall den Kontakt eines Eindringlings mit dem Rest des Netzwerks.

Firewire
Mit Firewire wird eine von Apple entwickelte serielle Schnittstelle bezeichnet, die Daten bis zu 400 Megabit pro Sekunde übertragen kann.

Frame
(= Rahmen) Rahmen bieten die Möglichkeit das Browser-Fenster in mehrere Teilfenster aufzuteilen. Die Inhalte der jeweiligen Teilfenster können unabhängig voneinander gestaltet und gesteuert werden (z. B. Navigations-Frame).

Fortezza
Eine von der NSA (National Security Association) entwickelte Software, die der Datensicherheit dienen soll. Die derzeit häufigste Anwendung ist die Verschlüsselung von E-Mails. Obwohl die Software unter anderem auch von Microsoft unterstützt wird, ist sie bislang wenig verbreitet. Das Wort kommt aus dem Italienischen und bedeutet "Festung".

Forum
Ein Nachrichten- bzw. Diskussionsbereich. Hier treffen sich Surfer aus aller Welt, um zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Foren gibt es zu allen Themenbereichen. Andere Namen für ein Forum sind Brett, Newsgroup oder Konferenz.

FTP
FILE TRANSFER PROTOKOLL, wie kommen Dateien zum Rechner.

FTP-Server
FTP-Server sind Internet-Rechner, die die das FTP-Protokoll benutzen und Dateien, Verzeichnisse und sogar ganze Festplatten Internetanwendern für den Download zur Verfügung stellen. Auf einem FTP-Server muß man sich zunächst anmelden (LOGIN), woraufhin die Zugriffsrechte auf bestimmte Verzeichnisse geregelt werden. Auf vielen FTP-Servern kann man sich mit der Benutzerkennung "Anonymous" und der eigenen E-Mail-Adresse als Passwort anmelden. Für die Verbindung zu einem FTP-Server braucht man entweder ein spezielles Programm oder einen guten Webbrowser.

EnterFlattersatz
ist das Setzen eines Textes mit unregelmäßigem Zeilenende und sinnbetontem Zeilenfall, bei dem selten eine Trennung vorkommt. Diese sehr dynamische Satzart ist vor allem für Überschriften und plakative Texte geeignet, für längere Texte ist der Flattersatz weniger geeignet da er recht unübersichtlich wird.
EnterFont
ist ein Schriftschnitt, der in digitaler Form vorliegt und über ein Textbearbeitungs-programm beliebig in der Größe und Art (Fett, Kursiv . . . ) bearbeitet werden kann.
EnterFormatieren
wird der Vorgang genannt indem ein Text mit bestimmten Eigenschaften versehen, wird, wie Schriftart, Schriftgrad, Ausrichtung, Zeilenabstand, Einzug . . .
EnterFormsatz
Ein Text, der in einer gestalteten Kontur gesetzt, also zum Beispiel um ein Bild herum angeordnet ist.
EnterFließtext
beschreibt den Lesetext in der Grundschrift die kleiner ist und sich deutlich von den anderen Schriftschnitten auf der Seite abhebt.

Flame
So wird eine Email genannt, die eine ausdrucksstarke Meinung oder gar Beschimpfung enthält. Wird häufig als Reaktion auf Verstöße gegen die Netiquett (z.B. Spam) versandt.

Fahne, Fahnenabzug
Im Bleisatz: Abzug des Rohsatzes vor dem Umbruch, also noch ohne Seiteneinteilung, zur Überprüfung der sprachlichen Richtigkeit (1. Hauskorrektur in der Druckerei).

FYI
For Your Information. So werden mehr oder weniger offizielle Informationspapiere im Internet genannt.

Falzen
Standardisiertes Falten eines größeren, bedruckten Papierbogens (z.B. Kreuzfalz, Wickelfalz, Leporellofalz), auf dem die Seiten nach einem bestimmten System angeordnet sind (Ausschießen), um das Endformat der Drucksache zu erhalten.

Format
Papierfläche für Drucksachen mit oft genormten oder standardisierten Seitenproportionen (Goldener Schnitt; DIN-Formate). Beim (häufigeren) Hochformat ist die Horizontale kürzer als die Vertikale; im umgekehrten Fall spricht man vom Querformat.

fiktiver Kegel
Vertikaler Raumbedarf einer Schrift; setzt sich zusammen aus der hp-Höhe und etwas unten angefügtem Raum; entspricht damit dem Schriftkegel des Bleisatzes, bei dem das Schriftbild (die hp-Höhe) stets etwas kleiner als der Schriftkegel (Schriftgrad) war.

falsche Kapitälchen
Von Luidl (1989, 40) verwendet für Pseudokapitälchen; diese bestehen aus Versalien eines kleineren Schriftgrades; daher ist ihre Strichstärke dünner als bei echten Kapitälchen.

Ferngröße
Von Luidl (1989) parallel zu Schaugröße vewendeter Begriff für Schriften ab 14 p. Der Begriff F. trifft auf alle Schriftgrade zu, die für Texte verwendet werden, die aus größerer Entfernung gelesen werden (Schaufenster, Plakate, Informationstafeln etc.); in diesem Rahmen müßte prinzipiell auch wieder zwischen Konsultations-, Lese- und Schaugröße unterschieden werden; Ggs. Nahgröße.

Fixationen
Beim Leseprozeß die 0,2–0,4 Sekunden dauernden Ruheperioden zwischen den Sakkaden, in denen das Auge Wortbilder wahrnimmt.

Fleisch
Leerer Raum um das Buchstabenbild herum; führt bei kritischen Buchstabenbegegnungen zu optisch größeren Abständen, die durch Unterschneiden (= Kerning) ausgeglichen werden müssen. Im DTP durch die Laufweite regulierbar.

Font
Dateisatz, in dem Schriftzeichen etc. mit gleichen peripheren grafischen Merkmalen zusammengefaßt sind; zuweilen synonym für Schrift und Schriftfamilie gebraucht.

Fraktursatz
Das Setzen von Texten in Frakturschriften; aufgrund des im Bleisatz z.T. unterschiedlichen Zeichenbestands (z.B. langes und rundes S, andere Ligaturen als bei der Antiqua) galten (gelten) für den F. besondere Regeln; so hatten Frakturschriften ursprünglich keine Akzent-
buchstaben (diese wurden erst im Computersatz eingeführt) und keinen kursiven Schriftschnitt zum Auszeichnen. Richtlinien für den Schriftsatz / Textverarbeitung: Antiqua im Fraktursatz.

Frakturschrift
1. gebrochene Schrift, vor allem in Deutschland, die sich nach der gotischen Schrift parallel zur Schwabacher entwickelte. Charakteristisch sind die geschwungenen, langen Ansatzstriche bei den Groß-
buchstaben, die sog. „Elefantenrüssel“ Beispiel:

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