| Gedankenstrich
()
Er ist breiter als der Binde-
oder Trennungsstrich und wird mit einem Leerzeichen
davor und dahinter gesetzt.
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Gemeine
werden alle Kleinbuchstaben
genannt die in einem Text vorkommen egal von welcher
Schriftart. |
| Geviert
Dieser Begriff stammt aus dem Bleisatz
und bedeutet »Leerzeichen« mit einer festen
Breite, die der Schriftgröße entspricht.
Ein Geviert ist bei einer 12-Punkt-Schrift ist also
genau 12 Punkt
breit. Das Geviert wird immer dann verwendet, wenn man
Abstände genau definieren will, die schriftgrößenabhängig
sind. Als kleinere Einheit gibt es das Halb-, Drittel-
oder Viertelgeviert sowie das schmale Spatium, das zum
Vergrößern der Wort- und Zeichenabstände
benötigt wird.
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Grundschrift
bezeichnet die Standardschrift in einem Textblock oder
Textabschnitt sie definiert also den Schriftschnitt
des Fließtext. |
| Gastzugang
Ein Begriff aus dem Bereich der Mailboxen. Man spricht
von einem Gastzugang wenn ein unverbindlicher und kostenfreier
Zugang zur Mailbox gewährt wird, bei dem sich der
Gast erst einmal in Ruhe über das Angebot informieren
kann. Wie man sich als Gast einwählt, steht meistens
beim LOGIN-Screen einer Mailbox. |
Gateway
Gateway bedeutet wörtlich etwa: Einfahrt, Eingang,
Übergang und bezeichnet die Schnittstelle zwischen
zweierlei Kommunikationssystemen, etwa den Mailboxen
und Online-Diensten, die dabei mit unterschiedlicher
Systemsoftware betrieben werden. Daß man aus Online-Diensten
E-Mails an das Internet schicken kann, liegt daran,
daß ein entsprechendes Gateway zwischen den Netzen
existiert. |
| Gopher
Gopher ist die Bezeichnung für einen speziellen
Informationsdienst im Internet; Wörtlich übersetzt
heißt es "Maulwurf" und ist als Kunstwort
aus "GO" und "FOR" gebildet, was
eigentlich "etwas holen" bedeutet. Gopher
ist ein menügesteuertes Hilfsprogramm, mit dem
sich auf die großen Datenbestände im Internet
zugreifen läßt, ohne dass die jeweilige Internetadresse
bekannt sein muss. Mit Hilfe von Gopher können
unter anderem Dateien über FTP geladen und Datenbankabfragen
durchgeführt werden. Gopher wird mittlerweile jedoch
durch die intelligenten Suchsysteme im WWW weitgehend
abgelöst. |
Gestaltungsraster
Hilfsmittel für die Layoutgestaltung von Zeitschriften,
Prospekten, Katalogen etc. Nach Festlegung von Schrift,
Schriftgröße, Zeilenbreite, Zeilenabstand
und Format wird der Satzspiegel in gleichgroße
Rasterfelder eingeteilt, die aus mehreren Zeilen des
Grundtextes bestehen. Text-, Bild- und anderen Botschaftsträge-relemente
werden dann auf dem Ein- bis Mehrfachen der Rasterfelder
verteilt. |
Gautschen
Im 19. Jahrhundert wiederbelebter Innovationsritus bzw.
-brauch bei Setzern und Druckern nach Abschluß
der Lehrzeit und bestandener Gehilfenprüfung („Buchdruckertaufe“),
durch den „Gautschbrief“
dokumentiert. |
Grauwert
Der G. beschreibt die Hell-Dunkel-Wirkung eines Textes;
als Dimension der Lesbarkeit ergibt er sich aus der
optimalen Abstimmung von Schriftstärke, Buchstabenabstand,
Wortabstand und Zeilen-
abstand. |
GIF
(Graphics Interchange Format)
ist eine komprimierte Bitmap-Grafik
mit bis zu 256 Farben. Dieses Format ist von Compuserve
für den Online-Gebrauch entwickelt worden und das
derzeit am weitesten verbreitete Grafikformat im Internet.
Es beherrscht transparez, Interlaced sowie die Animation. |
Grafikformate
Grafiken können in zwei verschiedenen Formaten
gespeichert werden: Eine Bitmap-Grafik
ist aus einzelnen Pixeln
aufgebaut. Deshalb werden die Konturen bei einer Vergrößerung
zackig und unscharf - da Bitmap-Grafiken Halbtöne
darstellen können. Darum werden Fotos immer im
Bitmap-Format gespeichert. Eine Vektor-Grafik ist auf
glatten Bézierkurven
aufgebaut und wird beim Druck neu berechnet und weist
scharfe und gleichmäßige Konturen auf. Dieses
art der Darstellung ist daher ideal für Strichzeichnungen.
Auch Postscript- und TrueType-Schriften sind Vektor-Grafiken. |
Grotesk-Schrift
wird als eine Shrift bezeichnet, die keine Serifen aufweist.
Sie wurde in den Zwanziger Jahren entwickelt. Im angelsächsischen
Sprachraum wurde sie als »Modern« bezeichnet
während das Publikum sie als grotesk bezeichnete.
Seit Jahrzehnten streiten sich die Fachleute, ob und
wann Grotesk- oder Antiqua-Schrift besser geeignet seien. |
Gemischter
Satz
ist der Standard Schriftsatz mit großen und klein
Buchstaben innerhalb eines Textes. |
| Gänsefüßchen
Paarweise angeordnete, kommaähnliche (oder -identische)
Zeichen, die der Markierung direkter Rede, von Zitaten
oder zur Hervorhebung dienen. Im Deutschen als Anfangsmarkierung
wie ein Doppelkomma (aber dichter) auf der Schriftlinie
stehend (99), als Schlußmarkierung umgedreht (66). |
Gutenberg,
Johannes
eigentlich: Henne Gensfleisch zur Laden; Mainzer
Patrizier, 1397–1468, gilt als Erfinder des Buchdrucks
mit beweglichen Lettern im abendländischen Kulturkreis. |
| Goldener
Schnitt
Gesetz zur Konstruktion harmonischer Proportionen. Beim
G.S. verhält sich das kürzere Teilstück
einer Strecke zum längeren Teilstück wie das
längere Teilstück zur gesamten Strecke. Am
häufigsten kommen die Verhältniszahlen 3:5,
5:8, 8:13 und 13:21 zur Anwendung. Beim typografischen
Gestalten läßt sich der G.S.auf das Verhältnis
von Abständen, Schriftgrößen, Seitenproportionen
etc. anwenden. |
glatter
Satz
Fachterminus der Bleiära; gemeint war damit Mengensatz,
der nach dem Ausschließen rechts und links einen
„glatten“ Rand hatte; im DTP als Blocksatz
bezeichnet. |
| gebrochene
Schriften
1) Der Teil der (Druck)schriften des lateinischen Alphabets,
bei denen im Gs. zu den Runden Schriften die Buchstabenrundungen
ab dem 13. Jh. gebrochen sind; umgangssprachlich „Gotisch“,
„Fraktur“ oder gar „Gotische Fraktur“
genannt; häufig werden G.S. auch als „deutsche
Schrift“; bezeichnet; Zwischenformen von gebrochenen
und runden Schriften nennt man Bastardschriften.
2) Schriftklasse X von DIN 16518; zerfällt in die
Untergruppen Xa (Gotisch), Xb (Rundgotisch), Xc (Schwabacher),
Xd (Fraktur) und Xe (Frakturvarianten). |