| Kapitälchen
Kleinbuchstaben, die die Form von Großbuchstaben
haben, in ihrer Strichstärke und Laufweite aber
den Kleinbuchstaben entsprechen und so eine gleichmäßige
Grauwirkung des Textbildes erzielen. In den meisten
DTP-Programmen stehen keine echten Kapitälchen
zur
Verfügung, sondern Pseudo- oder Falsche Kapitälchen.
Diese bestehen aus Großbuchstaben kleinerer Schriftgrade
und sind in der Regel größer als die Mittelhöhe,
außerdem sind Strichstärke und Laufweite
geringer und ihre Wirkung entsprechend schwächer
als bei echten Kapitälchen. Echte Kapitälchen
sind in Expert-Fonts enthalten. (Kleinbuchstaben).
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Kerning
bezeichnet das Unterschneiden (Wortabstand) von Wörtern
- Englische Bezeichnung |
| Komprimierung
ist das reduzieren der Datenmenge beim Speichern. Man
unterscheidet die verlustfreie Komprimierung (z.B. GIF
oder TIFF), bei der das Bild nach dem Entkomprimieren
wieder in seinen Ausgangszustand versetzt wird. Wobei
bei der die Verlustkomprimierung (z.B. JPEG), ein Teil
Bildinformationen verloren gehen.
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Kontern
ist das Seitenverkehrte darstellen eines Bildes, Textes
oder einer Grafik. |
Kursiv
diese Schriftschnitte sind bei Grotesk-Schriften nur einfache
schräggestellte Varianten der Grundform. Bei Antiqua-Schriften
dagegen sind die Kursiven Letterrn (Buchstaben) eigenständige
Schriftschnitte, die der Handschrift nachempfunden sind. |
KBit
Abkürzung für "Kilobyte". 1 Kilobyte
= 2 hoch 10 Bytes = 1024 Bytes. Siehe Bit, Bit/s, Byte.
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| KDE
Abkürzung für "K Desktop-Environment".
Grafische Benutzeroberfläche (= GUI) für Linux.
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Kennwort
Auch Passwort. Individuelle Zeichenfolge zur Identifizierung
eines Benutzers, der sich Zugang zu einem Computersystem,
-dienst, oder Netzwerk verschaffen möchte. |
| KK-Antrag
Abkürzung für "Konnektivitäts-Koordinations-Antrag".
Hiermit ist die Umstellung einer Domain auf einem anderen
Provider gemeint. |
Klammeraffe
@ Bedeutung at (englisch). In E-Mail-Adressen bedeutet
es so viel wie "bei". Beispiel: Webmaster@Netzwelt-KaLi.de
= webmaster bei Netzwelt-KaLi.de
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| Kolumnentitel
1. Lebender K.: kurze Inhaltsangabe etc. und Seitenzahl
am Kopf einer Kolumne; wird wegen ihres optischen Gewichtes
in den Satzspiegel einbezogen.
2. Toter K.: nur aus einer Seitenzahl (Pagina, Kolumnenziffer)
bestehendes Element am Kopf oder Fuß der Kolumne;
fällt optisch nicht ins Gewicht und wird daher
nicht zum Satzspiegel gerechnet. Das DTP hat mit „Header“
und „Footer“ weitere Möglichkeiten
geschaffen, deren gleichzeitige Nutzung in den meisten
Fällen jedoch unnötig ist und den Satzspiegel
belastet.
In linguistischen Stellungnahmen zur Typografie erhalten
die Termini L.K. und T.K. eine veränderte Bedeutung:
Anstelle der Unterscheidung von
„optisch relevant“ (L.K.) und „optisch
irrelevant“ (T.K.) tritt die Unterscheidung „wechselndes
Textelement“ (L.K.) und „konstantes Textelement“
(T.K.) – ein Beispiel, wie typografische Laien
mit Fachsprache
umgehen. |
Kulturtechnik
Typografie
Die Verbreitung von DTP und die Verfügbarkeit typografischer
Schriften hat dazu geführt, daß das Gestalten
von Texten mit typografischen Mitteln zur Kulturtechnik
geworden ist, die sich qualitativ oft stark von professioneller
typografischer Gestaltung unterscheidet. Laientypografie;
typografisches Schreiben. |
| kursiv
(engl. italic)
Schriftschnitt, entstanden aus einer eigenständigen
Schrift, der Kursive, die ihren Ursprung in der römischen
Privathandschrift hat. Die Kursive wurde stilistisch
der Antiqua angepaßt; sie darf nicht mit dem
schrägen Schriftschnitt (Oblique) bzw. „verschieften“
Varianten des Normalschnitts verwechselt werden, obwohl
gerade im DTP zuweilen alle schrägen Varianten
einer Schrift als italic bezeichnet werden. Für
einige Buchstaben verwendet der kursive Schriftschnitt
andere Zeichen |
Kursivieren
Das Erzeugen einer Pseudo-Kursivschrift durch
elektronisches Schrägstellen; von Typografen nicht
empfohlen; Willberg/Forssman (1997, 83) schlagen dafür
die Bezeichnung Verschiefung vor. Das Beispiel zeigt
für die Garamond (links) und die Swiss (rechts)
oben den Normalschnitt, in der Mitte die schräggestellte
Version und unten den kursiven Schnitt: |
| Kryptographie
Verfahren zum Verschlüsseln elektronischer Post.
Es macht die übermittelten Daten für Unbefugte
unleserlich. |
| Knowbots
Automatisiertes Werkzeug mit dem es möglich ist,
Informationen aus verschiedenen Rechnersystemen über
das Internet zu sammeln. |
Kegel
ist der Bleikörper, auf dem der Buchstabe im Bleisatz
aufsitzt. |
Kolumne
bezeichnet man die Textspalten im Gestaltungsraster einer
Seite. |
Kompreß
setzen
bedeutet o hne Durchschuß setzen. Hier ist der Schriftgrad
und der Zeilenabstand in einem Absatz identisch. |
Konvertierung
ist die Umwandlung eines Dateiformats. Dies ist erforderlich,
wenn ein DOS-Word-Text in WinWord geöffnet oder eine
Macintosh-Datei auf dem PC bearbeitet werden soll, aber
auch, wenn eine Word 2-Datei in Word 6 geöffnet oder
ein Word-Text in PageMaker positioniert wird. Moderne
Textverarbeitungs- und Grafikprogramme sind mit Filtern
für diese Konvertierung zwischen unterschiedlichen
Dateiformaten ausgestattet und machen diese Komprimierung
selbständig. |
| Konferenz
Bezeichnung für eine Kommunikation zwischen Anwendern
mit Hilfe der Tastatur und des Bildschirms. Gegenüber
dem Chat ist die Teilnehmerzahl bei einer Konferenz
nicht auf zwei Anwender beschränkt, sondern je
nach System können teilweise mehrere hundert gleichzeitig
an einer Konferenz teilnehmen. Konferenzen erfordern
keine hohe Bandbreite, und laufen daher wie der Chat
fast in Echtzeit. |
Karolingische Minuskel
Bis weit ins Mittelalter hinein gebräuchliche,
gut lesbare Buchschrift der Karolingerzeit; Vorläufer
unserer heutigen Kleinbuchstaben, da sie von den Gelehrten
der Renaissance irrtümlich für antik gehalten
wurde. |
| Kerning
Optische Angleichung des Zwischenraums von kritischen
Buchstabenbegegnungen an die Laufweite durch Unterschneiden. |
Klassifikation
der Druckschriften
Einteilung der Druckschriften in Schriftgattungen nach
formalen und schriftgeschichtlichen Gesichtspunkten.
Neben der in Deutschland (noch) gebräuchlichen
DIN 16518 setzt sich für die Schriften des lateinischen
Alphabets immer mehr die Klassifizierung der Association
Typographique Internationale durch:
1. Renaissance-Antiqua,
2. Barock-Antiqua,
3. Klassizistische Antiqua,
4. Serifenbetonte Antiqua,
5. Serifenlose Antiqua,
6. Antiqua-Varianten,
7. Schreibschriften,
8. Gebrochene Schriften.
Beide Klassifikationssysteme sind jedoch für den
Laien nicht leicht zu durchschauen, da sie nicht die
Einsatzmöglichkeiten der betreffenden Schriften
erkennen lassen. Diese würden durch ein mehrstufiges
System, das u.a. zwischen humanistischem und klassizistischem
Formprinzip unterscheidet – wie von Bollwage (2000)
vorgeschlagen –, besser erfaßt werden. |
| Konsultationsgrößen
Die Schriftgrade 5–8 Punkt für Textelemente
geringeren Umfangs, mit denen sich das Auge nur kurz
beschäftigen muß, die es kurz „konsultiert“
(vgl. Lesegröße, Schaugröße; Nahgröße). |
Konturensatz
Im DTP automatisch erzeugbare Satzart, bei der die Satzränder
den Formen eines Bildes folgen; in der Regel als Formensatz
bezeichnet, könnte diese Satzart ebensogut Silhouettensatz
heißen; dem Blocksatz verwandt. |
| Korrekturlesen
Vergleich des Textbildes einer Drucksache nach dem Setzen
mit dem Typoskript. Im Gegensatz zum normalen Lesen
werden beim Korrekturlesen möglichst kleine Sakkaden
und eine maximale Zahl von
Fixationen vorgenommen. Die festgestellten Fehler werden
im Text anhand von Korrekturzeichen markiert, diese
Zeichen werden am Rand wiederholt und daneben die durchzuführende
Korrektur vermerkt.
Autorenkorrektur, Hauskorrektur. |
Korrekturzeichen
System von z.T. kulturspezifischen Zeichen, die beim
Korrekturlesen verwendet werden, um eine eindeutige
und klare Korrektur des Textbildes einer Drucksache
vor dem Druck zu gewährleisten. Für den deutschen
Sprachraum sind diese Zeichen in DIN 16511 festgelegt,
auf die sich der Duden 1 (Rechtschreibung) bezieht. |
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Kulturspezifik
äußert sich in der Existenz sprachspezifischer
Graphe (z. B. norw. ø für ö, dt. ß),
in der Verwendung typografischer Zeichen (z. B. dt.
„“ – engl. “ ”) und ihrer
Frequenz, im Einsatz von Farben und Bildern, in der
Gewichtung von Text und Bild, in der Verwendung von
Papierformaten etc. |
Koaxialkabel
Elektrische Leitung mit speziellem physikalischem Aufbau.
Dabei verlaufen zwei Leiter ineinander, die beide voneinander
elektrisch isoliert sind. Antennenkabel sind auch so
aufgebaut. |
| Kodieren
Andere Bezeichnung für Verschlüsseln. |
| Kompatibilität
Fähigkeit von Geräten mit anderen Geräten
und Systemen in Verbindung zu treten bzw. gesetzt zu
werden. |