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       Das kleine Lexikon des elektronischen Publizierens
 
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EnterLayout
ist der Seitenaufbau und die Seitengestaltung verschiedenen Elemente einer Druck- oder Onlinesache wie die Anordnung von Kopf- und Fußzeilen, Logo, Textspalten usw. Es bezeichnet also das fertig aufgebaute und gestaltete Projekt.

EnterLegende
bezeichnet nichts weiter als den Text unter oder neben einem Bild, der zur Erläuterung dient. Dieser Begriff ist besser bekannt als Bildunterschrift. Er bezeichnet nicht wie der Volksmund glaubt eine Textspalte.

Enterlpi (Lines per Inch)
ist die Maßeinheit, die die Feinheit von Rastern Inch aussagt. Früher wurde dieser Wert mit Hilfe eines Fadenzählers ermittelt. Heute hilft ein Densitometer.

Laientypografie
Seit der Einführung von DTP werden typografische Mittel sowohl von Professionellen wie von Laien für die direkte schriftliche Kommunikation bzw. die Anfertigung von schriftlichen Kommunikationsmitteln eingesetzt. Laien tendieren dabei oft zur Beibehaltung von hand- und maschinenschriftlichen Schreibgewohnheiten (Zollzeichen als Anführungszeichen, Bindestrich
als Gedankenstrich, willkürliche Verteilung von Leerräumen und Plazierung von Textgruppen etc. – ich spreche daher auch vom typografischen Schreiben) und einer mechanischen Anwendung bestimmter Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. technische Mittelachse). Bei Berücksichtigung eines Minimums an typografischen Gestaltungsregeln (in der Schule oder
autodidaktisch erworben) wird Laientypografie zur
Kulturtechnik Typografie.

Landscape
engl. für Querformat (in DTP-Programmen)

langes s, Lang-s (= s )
Ursprünglich sowohl in Antiquaschriften wie auch Frakturschriften existierender, stellungsbedingter Allograph des s, der im Anlaut sowie im Inlaut gesetzt wurde. Aus der Antiqua schon im 18./19. Jh. verschwunden, kommt das lange s seit Einführung von DTP auch für die Frakturschriften immer mehr außer Gebrauch und wird durch das runde s ersetzt.

lebender Kolumnentitel
Element des Satzspiegels, das neben der Pagina sich regelmäßig wiederholende Textelemente enthält, die auf den Textinhalt hinweisen (Verfassername, Titel etc.). Vgl. Kolumnentitel.

Leerzeile
Leerraum in Form eines vollen Zeilenabstandes, zwischen Abschnitten und manchmal auch Absätzen zur deutlichen Markierung von Texteinheiten; bietet sich anstelle von Einzug nur bei Texten mit längeren Abschnitten bzw. mit inhaltlich relativ eigenständigen Absätzen (wie z.B. in Lehr- und Unterrichtswerken) an, da sonst der Text optisch zu stark aufgelöst wird

Letter
Buchstaben-Stempel im Bleisatz, mit dem Buchstabenbild in Spiegelschrift, auch Type.

Letterformat
Im angloamerikanischen Raum das Standardformat für
Korrespondenz etc. (8,5 × 11 Zoll = 21,59 × 27,94 cm), also etwas breiter, dafür aber kürzer als DIN A4 (21 × 29,7 cm). Das L. ist bei vielen Textverarbeitungs- und DTP-Programmen
im Default gespeichert und muß für europäische
Verhältnisse auf DIN A4 umgestellt werden.

Ligatur (de Verbundbuchstabe)
Zeichen aus zwei, seltener drei miteinander verbundener Buchstaben, die im Bleisatz als eine Letter gegossen wurden (Antiquaschriften: ch, ck, ff, fi, fl, ft, ß; Frakturschriften außerdem ss, si, ll, tt, tz); für den Lesevorgang haben L. eine positive Wirkung, da sie bei Komposita die Fuge markieren (Bsp. Schaffleisch). Im DTP sind nur einige Ligaturen bei sog. Expertfonts enthalten.

Light
Engl. Zusatz bei Fontnamen: zarter, dünner, magerer Schrift- schnitt; vgl. Hairline.

linksbündig
Vorzugsweise im Akzidenzsatz angewendete Ausrichtung (Satzart/Satzanordnung), bei der Zeilen unterschiedlicher Länge auf Linksachse gestellt sind und rechts frei auslaufen; Flattersatz.

Logo
Waren- und Markenzeichen, Firmenschriftzug, Kurzslogan u.ä., den es typografisch in die Drucksache zu integrieren gilt.

Logogramm/Logograph
Wortzeichen wie § (Paragraph), % (Prozent), ‰ (Promille), $ (Dollar) etc.; die in Verbindung mit vorausgehenden Zahlen verwendet werden. Da es sich um Wortzeichen handelt, sollen sie durch einen (kleinen, festen) Wortzwischenraum von der dazugehörenden Zahl getrennt werden. Streng genommen sind auch die Ziffern von 1 bis 0 Wortzeichen.

LASE
(Limited Area Search Engine) Stellt einen durch ein kompetentes und fachlich versiertes Team zusammengestellten Web-Katalog dar, der sich auf ein Gebiet spezialisiert hat. So bietet die Universität Evansville die LASE "Argos", welche sich auf die Frühzeit und das Mittelalter spezialisiert hat.

Lan
Local Area Network Bezeichnet ein räumlich begrenztes Netzwerk von Computern, meist innerhalb eines Unternehmens oder einer Behörde.

LINUX
Linux ist ein Betriebssystem, das sich vor allem durch seine fehlenden Kosten auszeichnet. Alles an Linux ist Freeware, da es ein Betriebssystem ist, welches 1991 von Linus Torwald als Studienprojekt erfunden wurde und im Internet ständig von Programmierern erweitert und verbessert wird. Linux wird von vielen als bestes Betriebssystem gehandelt, da an seiner Entwicklung mehrere tausend Leute im Internet beteiligt sind. Wer mit Linux anfangen will, der sollte sich eine der zahlreichen Linuxdistributionen wie Slackware, S.u.S.E. etc. besorgen!

Lurker
Als Lurker werden Leute im Chat oder bei Newsgroups genannt, die sich passiv verhalten. Das heißt, Sie lesen jede Nachricht, aber schreiben keine Antworten oder Kommentare.

Logfile
Während des Server-Betriebes werden Anfragen und Zugriffe von anderen Rechnern protokolliert. Durch die Analyse dieses Protokolls, des Logfiles, können mit geeigneter Software Rückschlüsse auf Visits, AdClicks und weitere mediaplanerische relevante Werte gezogen werden.

EnterLaufweite
Abstand zwischen den Buchstaben eines Wortes. Die Informationen über den Zeichenabstand sind im Font enthalten. Sie können im elektronischen Satz beliebig modifiziert werden. Dickte
EnterLink
Durch Mausklick direkt ausführbarer Querverweis in einem Dokument, der zu einer anderen Textstelle, aber auch zu einem anderen Dokument oder einem ganz anderen Internet-Rechner führen kann.
EnterLitho
ist im Offsetdruck eine sehr gebräuchliche Bezeichnung. Sie benennt die farbseparierten Filme die als Vorlage für die Herstellung der Druckplatten dienen.

Laserbelichter
Ausgabegeräte mit hoher dpi-Dichte (2400 dpi).

Laserdrucker
Ausgabegeräte mit einer Auflösung bis zu 1200 dpi; für
professionelle Wiedergabe von Schrift und Grafik dem Tintenstrahldrucker vorzuziehen.

Lasersatz
Neuwort, nach dem Herstellungsverfahren der Druckvorlagen (Laserdrucker, Laserbelichter) gebildet analog zu Bleisatz und Fotosatz; bedeutungsgleich mit Computersatz und Computer Publishing.

laufender Text
Fließtext, Bodytext, Mengensatz/-text, Glatter Satz.

Laufweite
Die L. einer Schrift ergibt sich aus dem Buchstabenabstand, also dem freien Raum zwischen den einzelnen Buchstaben eines Wortes. Dieser sollte bei serifenlosen Schriften so stark sein wie die Senkrechten der betreffenden Schrift, bei Serifenschriften so stark, daß sich die Serifen nicht berühren (Innenraum des n). Je kleiner der Schriftgrad, desto lichter die L., je größer der
Schriftgrad, desto dichter die L. Für die L. ist das Default im DTP oft zu eng gesetzt; eine für das Englische noch gerade erträgliche L. kann sich bei Sprachen mit langen Wörtern negativ auf die
Lesbarkeit auswirken. Vom professionellen Standpunkt aus abzulehnen ist die durch das automatische Letterspacing (zwecks Blocksatz bei konstantem Wortabstand) hervorgerufene, zeilenweise wechselnde Laufweite. Zurichtung. Laufweite darf nicht mit Alphabetbreite (dem horizontalen Raumbedarf einer Schrift) verwechselt werden.

Legende
Fachterminus für erklärende Textelemente in Form von
Bildunterschriften, auf Landkarten, bei Tabellen etc.; in
Konsultationsgröße gesetzt.

Leiche
In der Werkstattsprache des graphischen Gewerbes:
versehentliche Auslassung von einzelnen Wörtern, Satzteilen oder ganzen Sätzen im Text; Ggs. Hochzeit.

Leporellofalz
Zickzack-Falztechnik, besonders für nicht allzu umfangreiche Werbedrucksachen (Prospekte, Flyer); Falzen.

Lesbarkeit
Visuelle/optische Lesbarkeit eines Textes als Resultat des Zusammenspiels verschiedener Faktoren (Schriftart, Schriftschnitt, Schriftgröße, Laufweite, Wortabstand, Zeilenlänge, Zeilenabstand).

Lesegröße
Die Schriftgrade 9–12 Punkt für große Textmengen, mit
denen sich das Auge lange beschäftigt; vgl. Konsultationsgröße, Schaugröße.

Leseprozeß
Beim Lesen gleitet das Auge in Sprüngen (Sakkaden) die Zeile entlang und hält dazwischen für 0,2–0,4 Sekunden inne (Fixationen), in dem es etwa 10 Buchstaben mit dem im Gedächtnis gespeicherten Wortbildern vergleicht und so den Text „liest“. Trifft das Auge auf unbekannte Wortbilder, kommt es zu Regressionssakkaden.

Letterspacing
1) engl. für Laufweite bzw. Buchstabenabstand.
2) Eigenschaft vieler Textverarbeitungs- und DTP-Programme. Beim (automatischen) L. wird der nicht mehr mit Buchstaben zu füllende Raum der Zeile gleichmäßig über alle Wörter der Zeile verteilt, um diese zu füllen und Blocksatz zu erreichen; so
entsteht eine Pseudosperrung, die sowohl vom Standpunkt der Lesbarkeit als auch aus ästhetischen Gründen abzulehnen ist; vgl. Austreiben

Linien
Typografische Gestaltungsmittel zur Abgrenzung (z.B. Spaltentrennlinie), Gliederung, Schreibhilfe, Perforierung, Hervorhebung oder als Schmuckelement. Nach der Stärke unterscheidet man punktierte, feine (1/5 p), stumpffeine (2/5 p), halbfette (1 p)
und fette (ab 2 p) Linien; als Schmuckelemente verwendet man Zierlinien: Englische L. (zur Mitte hin sich verdickend), Wellenl., Graue L., Fettfeine L., Doppelfeine L.

Linie halten
Bei Verwendung verschiedener Schriften und Schriftgrade in einer Zeile müssen die Mittellängen optisch auf einer gemeinsamen Linie (Schriftlinie) stehen.

Logotypen
Schriftzeichen zur Darstellung von Logogrammen/
Logographen.

Login
Das Anmelden und das Authentisieren eines Anwenders in einem Netzwerk oder einem anderen Kommunikationssystem wie einem Online-Dienst oder einer Mailbox. Die Login-Prozedur umfasst dabei den gesamten Vorgang: vom Wählen der Telefonnummer des Online-Dienstes oder lnternet-Providers über diverse Passwort-Abfragen bis hin zum geschlossenen Verbindungsaufbau.

Logoff
Gegenteil von Login, das ist das Beenden der Datenverbindung zu einem Server oder einem Online-Dienst.

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