| Oberlänge
Bezeichnet die Höhe der über die Mittellänge
(Kleinbuchstaben) und der Versalhöhe hinausragenden
Buchstaben/Zeichen.
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OLE
(Object Linking and
Embedding) ist eine sehr fortschrittliche Softwaretechnologie,
die die Verknüpfung sowie Einbettung von Objekten
(z.B. Bilder und Grafiken) in andere Programme ermöglicht
und die automatische Aktualisierung der damit verbundenen
Dateien. |
| Outline
Eine Schrift Outline setzen bezeichnet man wenn man
nur die Umrißlinie (Outline) eines Buchstaben
ohne farblicher Füllung darstellt.
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Offline
Gegenteil zu Online, also ein Zustand nach einer beendeten
oder abgebrochenen Datenverbindung. |
| Offline-Reader
Ein Programm womit sich E-Mails oder News gesammelt
bearbeiten oder verfassen lassen, ohne dass zugleich
eine Verbindung zu einem Online-Dienst oder dem Internet
besteht, also offline. Die Verwendung von Offline-Readern
ist sinnvoll, da das Lesen von Nachrichten auf dem heimischen
Computer schneller geht als das Lesen von Nachrichten
online. |
| Online
Bedeutet wörtlich: "aktive Leitung" und
ist das Gegenteil zu "Offline"; das heißt,
die Verbindung zu einem Online-Dienst oder dem Internet
besteht. |
| Online-Dienst
Im Gegensatz zum Internet ist ein Online-Dienst (z.
B. T-Online, AOL) ein geschlossener Rechnerverbund mit
einer zentralen Verwaltung. Viele Online-Dienste ermöglichen
als sogenannte Provider den Internetzugang. |
OS/2
ist ein von IBM hergestelltes 32 bit Betriebssystem,
das sich am Markt vor Windows 95 etablieren sollte.
Aufgrund der mangelnden Unterstützung seitens der
Softwareindustrie verliert OS/2 an Bedeutung. |
| Oblique
Engl. Zusatz bei Fontnamen; schräger Schriftschnitt;
nicht zu verwechseln mit kursiv. |
Old
Face
Engl. Zusatz bei Fontnamen für Schriften, die zur
Gruppe der Renaissance-Antiqua gehören; auch Garalde
oder Venetian genannt: vgl. Oldstyle. |
| optischer
Anker (engl. cue)
Satzelement (Initiale, Rasterunterlegung, Farbelement,
Schriftwechsel u.ä.), das den Leserblick auf sich
zieht, ihm Orientierung gibt – und so den Einstieg
in den Text erleichtert – oder als Anregung fungiert. |
Orthotypografie
Parallel zu „Orthografie“ geprägter
Begriff für die korrekte Verwendung typografischer
Zeichen und bestimmte Bereiche der Mikrotypografie nach
eindeutigen Regeln, die oft auf kulturspezifischen Konventionen
beruhen. |
Offsetdruck
ist ein Flachdruckverfahren mit chemischer Trennung
von Druckenden und nicht Druckenden Flächen. Die
Filme zum Belichten der Druckplatten müssen seitenverkehrt
ausgegeben werden. Dieses Druckverfahren ist derzeit
am weitesten verbreitet da es verhältnissmäßig
kostengünstig und qualitativ hochwertig ist. |
OCR
(Optical Character
Recognition)
nennt man die optische Zeichenerkennung. Das
bedeutet: Ein Texte liegt dem Benutzer zunächst
nur als eine gedruckte Vorlage zur verfügung. Dieser
Text wird eingescannt und als Bitmap-Grafiken (meist
im TIFF-Format) abgespeichert. Ein Intelligente Leseprogramme
(z.B. Omnipage) ist in der Lage, aus diesen Grafiken
die Originaltexte zu rekonstruieren und in Zeichen umzuwandeln,
die dann in einem Textverarbeitungsprogramm bearbeitet
werden können (Schriftart, Größe, Löschen
und hinzufügen). |
OPI
(Open Prepress Interface)
bezeichnet die Programmunabhängige, professionelle
Farb- und Bildverarbeitungs-Technologie. Hier werden
Farbfotos für DTP-Dokumente nicht vom Layouter
sondern von einer Reproanstalt auf einem hochwertigen
Scanner reproduziert in weit besserer Qualität,
als dies auf einem DTP-System möglich wäre.
Da solche professionellen Scans eine riesige Datenmenge
haben, plaziert der DTP-Anwender in seinem Dokument
nur eine abgespeckte Version (Grobdaten). Bei der Filmbelichtung
der Farbauszüge werden diese durch Feindaten ersetzt. |
Open
Face
Engl. Zusatz bei Fontnamen; konturierter Schriftschnitt;
vgl. Inline, Outline. |
| optische
Mitte
Die o. M. liegt oberhalb der rechnerischen Mitte, was
bei typografischer Gestaltung zu berücksichtigen
ist. Daher muß der untere Rand stets größer
sein als der obere. Bei DTP-Layoutdateien ist dies in
der Regel nicht berücksichtigt; hier müssen
die rechnerisch auf ein Inch voreingestellten Ränder
geändert werden. Durch die optische Mitte geht
die Balancelinie. |
| optische
Mittelachse
Die Möglichkeit im DTP, in der gleichen Kolumne
Flattersatz und (rechnerisch) zentrierten Satz zu verwenden,
macht es notwendig, von optischer Mittelachse zu sprechen.
Hier sind die Satzelemente
nicht unbedingt um die vertikale Papiermitte angeordnet
sind, sondern – ausgehend vom optischen rechten
Satzrand, der stets etwas links vom arithmetischen Satzrand
liegt und sich aus dem Mittelwert von kurzen und langen
Zeilenenden ergibt – ebenfalls etwas links von
der arithmetischen Satzmitte. technische Mittelachse. |
| optischer
Zeilenabstand
Treffen Zeilen in Groß- und Kleinschreibung mit
Zeilen in Versalsatz aufeinander, so entsteht optisch
ein ungleichmäßiger Zeilenabstand. Das gleiche
gilt für Zeilen, in denen nur Mittellängen
vorkommen etc. Daher sind zumindest bei Zeilen in Schaugrößen
die Abstände so auszugleichen, bis ein optisch
gleichmäßiger Zeilenabstand erreicht ist |