| Typoskript
Maschinenschriftliche Textvorlage (vgl. Manuskript),
nach der in der Setzerei bzw. Druckerei der Satz angefertigt
wird. |
Tabellenziffern
Vorwiegend zum Satz von Tabellen verwendete Ziffern,
die genau die Dicke eines Halbgevierts umfassen; Ggs.
Charakterziffern. |
| Textgrafik
Sondergebiet der Typografie, ikonische Verwendung von
Schrift und Aufeinanderbeziehung von Buchstabenbild
und Textinhalt zur Gestaltung grafischer Blätter,
z.B. Ernst Jandl „Moral“. |
Titelsatz
Herstellung des Satzes von Buchtiteln, Titeln von Broschüren
u.ä.; Teilgebiet des Akzidenzsatzes; im weiteren
Sinn auch der Satz von Urkunden, Diplomen u.a.; soll
die an Qualitätssatz gestellten Anforderungen erfüllen. |
| Title
Engl. Zusatz bei Fontnamen: Titelschrift, vor allem
für den Werksatz; vgl. Titling. |
Titling
Engl. Zusatz bei Fontnamen: Versalschrift für Titelseiten
(z.B. Buchtitel); vgl. Title. |
| Tags
sind HTML-Befehle und werden durch spitze Klammern markiert.
Bis auf wenige Ausnahmen gibt es immer einen einleitenden
und einen abschließenden Tag. Z.B.: <center>Zentriert</center>
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TAN
Die TAN ist die "Transactions Number" und
wird zur zweiten Identifikation bei Online Bank-Geschäften
benutzt. Wird die PIN immer verwendet, so ist die TAN
jeweils nur einmal zu gebrauchen, und es muss bei jedem
Online Bank-Geschäft eine neue TAN verwendet werden.
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| TCP/IP
Abkürzung für "Transmission Control Protocol/Internet
Protocol". Der Ausdruck steht für ein in den
70er Jahren entwickeltes Paket an Protokollen für
Netzwerke. Diese bilden die technische Grundlage für
den Datenverkehr im Internet, vergleichbar dem IPX-Protokoll
für Novell-Netzwerke. Das TCP/IP-Protokoll arbeitet
mit bis zu dreistelligen Zahlenkombinationen im Muster
von x.x.x.x . Auf diese Weise können 4.228.250.625
Adressen verwaltet werden. Aufgrund des raschen Wachstums
des Netzes wird derzeit über eine Erweiterung des
TCP/IP-Protokolls nachgedacht. |
Telnet
Möglichkeit, sich in einem räumlich entfernten
Computer einzuloggen und diesen fernzusteuern. Im Vergleich
zum Client/Server-Konzept nicht sonderlich ökonomisch,
bedingt durch den hohen Protokollaufwand und der schlechten
Ausnutzung der Übertragungskapazitäten im
Netz. |
| Tool
Kommt aus dem Englischen und bedeutet "Werkzeug".
Es werden damit Hilfs- oder Zusatzprogramme bezeichnet.
Siehe auch Plug-in. |
Terminalprogramm
"Terminals" stammen noch aus der Großrechner-Ära
und waren Geräte, die nur dazu dienten, mit einem
solchem Großrechner zu kommunizieren; sie waren
dabei gewissermaßen nicht mehr als eine Tastatur-/Bildschirmkombination.
Auf einem PC simuliert ein Terminalprogramm im Grunde
ein derartiges Gerät, etwa für die Verbindung
mit einer Mailbox. Auch ein Telnet-Programm ist eine
Art Terminalprogramm. Ein Terminalprogramm, beispielsweise
Procomm, bietet eine einfache Möglichkeit, dem
Modem Befehle zu übermitteln. |
| Thread
Eine Zusammenhängende Kette von Antworten auf einen
Eintrag in einer Newsgroup oder einem Diskussionsforum
in einem Online-Dienst. |
typografisches
Punktsystem
Im grafischen Gewerbe benutztes Maßsystem, für
den EG-Raum im Jahr 1978 offiziell zugunsten des Millimeters
abgeschafft, de facto und besonders durch die Verbreitung
von DTP weiterhin im Gebrauch. Die Werte für den
typografischen Punkt sind nicht einheitlich festgelegt;
es gibt als Varianten: Didot-Punkt, DTP-Punkt, Pica-Punkt. |
| Typometer
Im Bleisatz: Einheitsmaß für Schriftgießer,
Schriftsetzer und Buchdrucker, das 798 typografische
Punkte (Didot-Punkt) auf 30 cm anzeigt. |
Text
Engl. Zusatz bei Fontnamen: Textschrift für den
Mengensatz; entspricht der Brotschrift des Bleisatzes. |
| Textbild
Von mir seit 1993 verwendete Bezeichnung für das
visuelle Erscheinungsbild eines Textes; im Gegensatz
zum Layout bezieht sich Textbild ausschließlich
auf die verbalen Teile der Drucksache. |
Textur,
Textura
Gotische Schrift des Spätmittelalters, die Johannes
Gutenberg als Vorlage für seinen Bibeldruck verwendete.
Der Name geht zurück auf das gewebeartige Erscheinungsbild
der in dieser Schrift geschriebenen bzw. gedruckten,
meist liturgischen Texte. |
| Textverarbeitung
Sich anfangs an der Schreibmaschine orientierende Software
zur Erstellung von Dokumenten am Computer; ältere
Versionen mit reduziertem Zeichensatz und begrenzten
typografischen Gestaltungsmöglichkeiten, in neueren
Versionen immer mehr dem DTP angenähert. |
Titelschriften
Im Bleisatz allgemein die größeren Grade
der Brotschriften; zusätzlich gab es spezielle
Versalschriften, die hauptsächlich für den
Titelsatz verwendet wurden; solche Schriftfonts tragen
im DTP den Zusatz Title. |
| Trennungen
sind beim Blocksatz notwendig, um übergroße
Wortabstände zu vermeiden. Getrennt werden sollte
nach Möglichkeit bei der Kompositionsfuge von Zusammensetzungen
oder Prä- und Suffixen, nur im Notfall als Silbentrennung.
Mehr als drei Trennungen sollten aus ästhetischen
Gründen nicht untereinander stehen und am Ende
einer Seite sollte keine Trennung erfolgen. In Überschriften
und Bildtexten sind Trennungen zu vermeiden. In Sprachen
mit durchschnittlich großer Wortlänge werden
bei schmaler Spaltenbreite Trennungen ebenfalls nicht
zu vermeiden sein. |
Top
Level Domain
Endungen .com, .edu, .mil, .gov (US) oder .de, .uk,
.it,. |
| Typografie
Zusammengesetzt aus griech. typos (Schlag, Spur, Gestalt,
Gepräge, Abdruck) und graphein (zeichnen, malen,
einritzen, graben, schreiben), heißt also eigentlich:
Schreiben mit Hilfe (vorgeprägter) Formen.
Der Begriff umfaßt einerseits die Gesamtheit aller
Mittel, durch die sprachlicher Text für den Druck
visualisiert wird, andererseits den visuellen Gestaltungsprozeß
sowie das daraus resultierende Produkt. Bis in jüngste
Zeit ausschließlich als Fachterminus des grafischen
Gewerbes bekannt, wurde der Begriff durch Computerfonts
und DTP
popularisiert und überschneidet sich nun z.T. mit
Layout. |
| Typosignale
Typografisches Gestaltungsmaterial in Form von gefüllten
oder konturierten Kreisen, Dreiecken und Quadraten,
auch Pfeile und Zeigefinger können hinzugezählt
werden. Sie dienen als Blickfang in Anzeigen, Wurfzetteln
und Anschlägen. Im DTP mit anderen Zeichen meist
in Fontsätzen wie Wingdings, Dingbats, Bullets,
Ornaments etc. zusammengefaßt. |
| Timeout
Damit wird der Ablauf einer bestimmten Zeitspanne bezeichnet.
Timeouts dienen zum Schutz bestehender Verbindungen
gegen anhaltende Nichtsendung und können innerhalb
einer Verbindung zur Wiederholung der letzten Aktion,
wie beispielsweise zum erneutem Übertragen eines
Datenblocks, oder auch zum Abbruch einer Verbindung
führen. Ein Timeout-Fehler tritt vor allem dann
auf, wenn der Versuch sich mit einem bestimmtem Internet-Rechner
zu verbinden fehlschlägt, bzw. in einer gewissen
Zeitspanne keine Antwort vom Rechner gekommen ist. |
Thumbnails
wie sie etwa der Paint Shop Pro Browser anbietet, sind
kleine Abbilder von Bilddateien, die zur Vorschau in
größeren Bildarchiven dienen. |
| Tracer
/ Tracing
Ein Tracer ist ein Hilfsmittel (Programm, Funktion),
mit dem ein Programmablauf oder eine Internetverbindung
beobachtet, protokolliert und zurückverfolgt (getracet)
werden kann.
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typografisches
Schreiben
Als T.Sch. bezeichne ich den Einsatz typografischer
Mittel (vor allem von Schrift) durch Laien zur Gestaltung
eines Textes. Dabei werden oft handschriftliche Schreibkonventionen
auf den typografischen Text übertragen und die
zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der
Software mechanisch und unreflektiert eingesetzt; außerdem
fehlt nicht selten ein gestalterisches Gesamtkonzept;
Vorstufe der Kulturtechnik Typografie; Laientypografie. |