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Waisenkind
(schweiz. für Schusterjunge)
Alleinstehende Anfangszeile eines Absatzes am Ende einer
Kolumne (Spalte oder Seite); nicht zu verwechseln mit
der Fehlübersetzung von engl. orphans zu Waise
in manchen Textverarbeitungs- und DTP-Programmen. Ggs.
Hurenkind |
Warenzeichen
Typografisch gestalteter Namenszug oder erfundenes Wort,
das für ein Produkt steht (Luidl 1989, 54). Heute
meist als Logo bezeichnet; wesentlicher Teil des Corporate
Design; vgl. Signet; Wortmarke. |
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Werkdruck
Im engeren Sinn die Herstellung von Druckbogen für
Bücher und Broschüren ohne oder mit nur wenigen
Abbildungen; im weiteren Sinn der Druck aller Bücher
und Broschüren; Ggs. Illustrationsdruck; vgl. Akzidenzdruck,
Zeitungsdruck. |
| W3C
Abkürzung für "World Wide Web Consortium".
W3C ist eine Organisation, die speziell die Weiterentwicklung
technischer Standards des World Wide Web koordiniert,
z.B. HTML oder das HTTP-Protokoll. |
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WAIS
Abkürzung für "Wide Area Information
Server", was wörtlich "Weitbereichs-Informations-Server"
bedeutet und eine Software im Internet ist, die zum
Abrufen von Informationen aus Datenbanken konzipiert
wurde, die über das gesamte Internet verteilt sind.
WAIS-Programme werden für alle großen Betriebssysteme
angeboten. |
| WAN
(Abkürzung für "Wide Area Network",
deutsch: "großräumiges Netzwerk")
bezeichnet ein Netzwerk, das über eine große,
manchmal internationale Ausdehnung verfügt und
oft aus einer Verbindung weit entfernter Lokalnetzwerke
mit Hilfe von Telefonleitungen besteht. Wenn die verbundenen
Netzwerke über verschiedene Technologien aufgebaut
sind, muß eine spezielle Hardware (Bridge, Gateway)
für eine Schnittstelle sorgen. |
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WAP
Abkürzung für "Wireless Application Protocol".
WAP ist ein Übertragungsprotokoll für die
drahtlose Datenfernübertragung, z.B. bei Handys.
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Web-Browser
Ist ein Programm, das den Zugriff und die Darstellung
von Seiten des World Wide Web ermöglicht. Die bekanntesten
Web-Browser sind der Netscape Navigator/Communicator,
der Microsoft Internet Explorer und Opera. Hauptsächlich
sind Web-Browser dafür gedacht HTML-Dokumente und
die dazugehörigen Bilder aus dem Internet herunterzuladen
und anzuzeigen. Der, für HTML-Programmierer schmerzlichste
Grundsatz ist, dass kein Browser die Seite genauso anzeigt,
wie einer einer anderen Firma. |
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WebMail
ist eine Möglichkeit, sich den Text bestimmter
Web-Seiten per E-Mail zusenden zu lassen. Alle, die
nur einen E-Mail-Zugang zum Internet oder keine Zeit
zum Surfen haben, können auf diese Weise das WWW
nutzen. ebmail@www.ucc.ie ist die E-Mail-Adresse, wohin
Sie eine Nachricht senden. Lassen Sie die Betreff-Zeile
frei und schreiben im Text das Wort GO, gefolgt von
dem URL, der besucht werden soll. Nach kurzer Zeit kommt
die Antwort als HTML-Datei oder als Text-Datei. |
WML
Abkürzung für "Wireless Markup Language".
WML ist als Teil des WAPs zu betrachten. Es dient zum
Darstellen von Informationen auf Geräten mit kleinen
Anzeigemöglichkeiten, z.B. Handys, PDAs, etc. |
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Wurm
Ein Computerprogramm, dessen einzige Aufgabe es ist,
sich selber reproduzieren und zu verbreiten. Im Gegensatz
zu einem Virus ist der Wurm auf die Verbreitung in einem
Netzwerk ausgerichtet. Der erste Internet-Wurm trat
1988 auf und richtete in über 6000 Computern mehr
oder weniger großen Schaden an, weil sie nur noch
mit der Verbreitung des Wurms beschäftigt waren.
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| WWW
Das "WWW" (Abkürzung für "world
wide web" = "weltweites Netz") ist ein
multimediales Hypertext-Informationssystem im Internet.
Die meisten Menschen, die über das "Internet"
reden meinen, das World Wide Web, da es viel bunter
gestaltet werden kann, als andere Dienste des Internets.
Durch diesen Umstand ist es im WWW der am häufigsten
genutzte Dienst. Die Verwendung von Hypertext gestattet
dem Benutzer sich einfach zwischen verschiedenen Seiten
zu bewegen. Eine derart große Fülle an "Homepages"
ist kaum erfassbar, dies wird durch Suchmaschinen annähernd
versucht. |
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WWW-Server
Ein WWW-Server ist ein normaler Internet-Server, der
HTML-Seiten bereitstellt, und das HTTP verarbeiten kann. |
Wortbild
Durch die Verwendung von Kleinbuchstaben mit Ober- und
Unterlängen entstehendes charakteristisches optisches
Gebilde eines Wortes, das im Gehirn gespeichert und
beim Lesen vom Auge als solches wahrgenommen wird, auch
Wortsilhouette genannt. |
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Werksatz
Satz und Umbruch von Büchern jeder Art (schöngeistige,
wissenschaftliche, industrielle und kommerzielle). Zum
W. gehören die Wahl der dem Inhalt angemessenen
Schrift (Anmutung), die Konstruktion des Satzspiegels,
der tote bzw. lebende Kolumnentitel, Marginalien, Fußnoten
etc. Ggs. Akzidenzsatz, Zeitungssatz. |
Wide
Englischer Zusatz bei Fontnamen: breiter Schriftschnitt |
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Wortmarke
Typografisch markant gestalteter Namenszug oder Abkürzung
des Unternehmens-, Konzerns- bzw. Firmennamens (z.B.
BRAUN). Heute meist als Logo bezeichnet. Wesentlicher
Teil des Corporate Design; vgl. Signet; Warenzeichen. |
Wortabstand
Leerraum, durch den die einzelnen Wörter vonein-ander
getrennt sind. Je nach Schriftart und Schriftschnitt
variiert der Wortabstand zwischen einem Viertel- und
einem Halbgeviert, wobei für normale Leseschriften
das Drittelgeviert empfohlen wird. Beim Flattersatz
ist der W. konstant, beim Blocksatz variiert er. |
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Widerdruck
Druck auf der Rückseite des im Schöndruck
bereits bedruckten Druckbogens. |
Webmaster
Das sind Leute, die Homepages betreiben bzw. warten.
Falls es auf Homepages Probleme geben sollte, teilen
Sie diese auf jeden Fall mit (per E-Mail oder Feedback-Formular
- was auch immer vorhanden ist), denn es ist bzw. sollte
in seinem Interesse die Seite auf dem bestmöglichen
Stand zu halten. |
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Web-Publishing
Damit bezeichnet man das Bereitstellen von Informationen
im WWW. Zwei Dinge braucht man, um Webpublisher zu werden:
Software, die das Gestalten von HTML-Seiten erlaubt,
und einen WWW-Server, der einem Speicherplatz zur Verfügung
stellt und permanent mit dem Internet verbunden ist.
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Web-Server
Leistungsfähige Rechner, auf denen Angebote für
Internet-Nutzer abrufbereit abgelegt sind. |
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Web-Seite
Multimedia-Seite, die Sie von einem Web-Server abrufen,
in den Computer laden und betrachten können. |
Website
Adresse im Internet, Rechner des Internets bzw. dessen
Informationen. |
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Web
Space
"Raum", Platz, den das World Wide Web im Cyberspace
einnimmt. |
Winsock
Abkürzung für "Windows Socket".
Bei Windows-Rechnern ist die Datei winsock.dll im Zusammenspiel
mit dem TCP/IP-Protokoll für die Herstellung einer
Verbindung zum Internet zuständig. |
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WinRAR
Auch ein komfortabler Packer unter Windows. Unterstützt
neben der eigenen Komprimierung (Dateiendung RAR) noch
weitere Kompressionsverfahren (auch ZIP), bzw. können
ältere MS-DOS Komprimierer mit dem Programm verknüpft
werden. Erzielt teilweise bessere Kompressionsraten
als WinZip. Packer werden benötigt, weil viele
Daten im Internet komprimiert sind, um Übertragungszeit
zu sparen. Mit Packern kann man die Daten packen (komprimieren)
und entpacken (dekomprimieren). |
WinZip
Komfortabler Packer unter Windows. Unterstützt
neben der eigenen Komprimierung (Dateiendung ZIP) noch
weitere Kompressionsverfahren, bzw. können ältere
MS-DOS Komprimierer mit dem Programm verknüpft
werden. |
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WYSIWYG
What You See Is What You Get. Ausgesprochen "Wiesiewig".
Eine Design-Philosophie, bei der Formatierungsanweisungen
eine dirkete Auswirkung auf den auf einem Bildschirm
dargestellten Text haben, so daß die Darstellung
auf dem Bildschirm dem Aussehen des gedruckten Textes
entspricht.
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Winkelhaken
Gerät aus Metall für den Handsatz, bei dem
die Zeilenlänge eingestellt wurde und das das Ausschließen
aller Zeilen auf die gleiche technische Breite ermöglichte
(Glatter Satz). |
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Witwe
Pseudoterminus, entstanden durch direkte Übersetzung
von engl. widow für den Umbruchfehler Hurenkind. |