| X-Windows
ist der Name eines auf dem TCP/IP basierenden, netzwerkorientierten
Window-Systems, das auf Linux basiert. |
XFDL
Abkürzung für "Extensible Forms Description
Language". XFDL ist eine Seitenbeschreibungssprache
für Online-Formulare. Sie ist ein Ableger von XML
und soll in erster Linie das Ausfüllen komplexer
Formulare erleichtern. |
| XHTML
Das W3C hat XHTML als Nachfolger für HTML bestimmt.
XHTML ist eine auf XML definierte Sprache. Im Unterschied
zu HTML ist XHTML einfacher erweiterbar und soll so
offen für neue Entwicklungen (z.B. Handys, PDAs,
Web-TV) sein. |
XML
Abkürzung für "Extensible Markup Language".
Diese Sprache dient dazu andere Auszeichnungssprachen
zu definieren. Im Gegensatz zu HTML lassen sich mit
XML eigene Tags erstellen und ist somit flexibler und
erweiterbar. |
| x-Höhe
Die Höhe der Kleinbuchstaben a c e i m n o r s
u v w x z, also von Buchstaben ohne Ober- und/oder Unterlänge;
im Bleisatz: Mittellänge; Ggs. Versalhöhe |
Zeilenschaltung
oder Zeilenvorschub: Fotosatzterminus für Zeilenabstand,
gemessen in mm. |
| Zeilensperren
Von mir vorgeschlagene Bezeichnung für das Gegenteil
des Zeilenpressens. Dadurch entsteht ein Pseudo-Sperreffekt;
vgl. automatisches Letterspacing. |
Ziffern
Die aus dem Arabischen stammenden Ziffern existierten
ursprünglich in zwei Varianten als Mediäval-/Minuskelziffern
und Tabellen-/ Versalziffern. Erstere folgen mit Ober-,
Mittel- und Unterlängen dem Vierliniensystem und
wurden im fortlaufenden Text zusammen mit Kleinbuchstaben
benutzt, letztere sind ebenso groß wie Versalien
(Zweiliniensystem) und sind vor allem zusammen mit diesen
oder für Tabellen bestimmt. |
| Zwiebelfisch
Werkstattsprachlicher Ausdruck der Bleisatzära;
gemeint ist ein Buchstabe, der aus einer anderen Schrift
stammt (z.B. Garamond-e statt Times-e); Z. entstanden
durch Nachlässigkeit beim „Ablegen“
des Satzes, d.h. bei der Rückführung der gesetzten
Schriften in den Schriftkasten. |
Zeilenrhythmus
Im DTP die Möglichkeit, durch Einstellung eines
Musters die Aufeinanderfolge von kurzen und langen Zeilen
so zu bestimmen, daß ein dynamischer Zeilenfalll
gewährleistet ist. |
| Zwischenschlag
Im Bleisatz: durch Einfügen von Blindmaterial
festgesetzter Leerraum zwischen Spalten (oder Satzgruppen);
im DTP: Spaltenabstand; sollte deutlich größer
sein als der maximale Wortabstand und der
Zeilenabstand. |
Zeilenabstand
Der Z. ergab sich im Bleisatz durch den Schriftkegel
und den zwischen den Textzeilen stehenden Durchschuß.
Im DTP ist der Z. eine rein rechnerische Größe,
die den Abstand von der Schriftlinie der einen Zeile
zur Schriftlinie der nächsten mißt. Vor allem
bei
Titelsatz, bei Überschriften u.a. in großen
Schriftgraden gesetzten Textelementen ist optischer
Zeilenabstand anzustreben, der vom rechnerischen stark
abweichen kann. |
| Zeile
Gesamtheit der in einer Reihe nebeneinander gesetzten
Buchstaben, Ziffern, Interpunktionen und (Wort)zwischenräume;
typografische Gestaltungseinheit, gleichzeitig beim
Lesen kognitive Einheit für die „Internalisierung“
im Gehirn. |
Zeichensatz
Das lateinische Alphabet entwickelte sich von einem
Zeichensystem zur Visualisierung von Lauten zu einem
Zeichensystem zur Visualisierung von Texten. Dies spiegelt
sich im Repertoire/Zeichensatz wider. Während ursprünglich
das lateinische Alphabet aus 26 Zeichen bestand, umfaßt
ein moderner Font wie die Officina von Erik Spiekermann
223 Zeichen einschl. 2 Leerzeichen. |
| Zugriffsrechte
Zugriffsrechte werden innerhalb eines Netzwerkes an
User vom Administrator vergeben. Sie regeln die Befugnisse
jedes Users im Netzwerk.
|
Zip
Dateien mit der Endung ZIP sind komprimierte Dateien,
d.h. um Platz oder Downloadzeit zu sparen, wurden eine,
oder mehrere Dateien in einer Zusammengepackt. Um diese
Dateien wieder zu dekomprimieren (entpacken), bracht
man ein Entpackprogramm. Unter Windows sind die Programme
WinZip und WinRAR weit verbreitet. Mit ihnen kann man
sogenannte Selbstentpackende Archive erstellen (Endung
EXE), die sich nach dem Anklicken selbst entpacken.
Der Empfänger bracht also kein Dekomprimierungsprogramm
zu besitzen. |
| Zierate
Typografische Schmuckelemente ohne Symbolgehalt, verwendet
als Einzelstück, zur Leiste gereiht, als Rahmen
oder Fläche, um die Seite zu gliedern, aufzulockern
etc.; vgl. Vignette |
Zurichtung
1) Arbeitstechnik beim Buchdruck vor dem Drucken, bei
der Höhendifferenzen in der Druckform ausgeglichen
werden und dadurch ein gleichmäßiges Druckbild
erreicht wird.
2) Von Luidl verwendet für den fest vorgegebenen,
minimalen Buchstabenabstand im Bleisatz, der optimale
Lesbarkeit garantiert; im Foto- und Computersatz nennt
man den Buchstabenabstand Laufweite. |